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Freitag, 17. Mai 2024

Das Gesetz bin ich

 




Das Gesetz bin ich

Story:

Melonen-Züchter Vince Majestyk (Charles Bronson) lehnt sich gegen korrupte Kleinkriminelle (Paul Koslo) auf und landet im Knast. Zusammen mit dem mafiösen Profikiller Frank Renda (Al Lettieri) entkommt er diesem. Vince Majestyk plant, den Profikiller den Behörden auszuliefern, sofern die Anschuldigungen gegen ihn fallen gelassen werden. Doch Frank Renda entkommt und schwört Rache am Melonen-Züchter…

Meine Meinung:

Richtiges Männerkino serviert von Regisseur Richard Fleischer (Tora! Tora! Tora!, Amityville 3-D) mit Death Wish Star Charles Bronson (Death Hunt, Ein stahlharter Mann) in der Hauptrolle, der hier Mal wieder Selbstjustiz üben darf, da er sich mit einem Profikiller anlegt. Das Gesetz bin ich ist genau das, was Fans von diesem Film erwarten: Prächtig unterhaltsam, amüsant, toll gespielt und obwohl der Film nicht Unmengen an Action-Szenen bietet, nie langweilig!

Vor allem Charles Bronson-Fans werden von ihrem Liebling und Idol bestens bedient. Der Plot ist dabei Mittel zum Zweck und trotz Lächerlichkeit mit dem nötigen Ernst in Szene gesetzt, so dass der Plot und die Handlungen dennoch glaubhaft wirken. Sei es Bronson, dem seine Melonen alles bedeuten oder der Profikiller, der sich in seinem Stolz verletzt sieht und Rache üben möchte und dabei Gefahr läuft, von der Polizei entdeckt zu werden.

Mir gefallen viele Momente und Szenen im Film. Sei es das Setting, das Overacting der Schauspieler, das Macho-Gehabe. Das 1. Aufeinandertreffen zwischen Vince Majestyk und Bobby Kopas (gespielt von Paul Koslo) z.B. ist einfach nur herrlich und regt zum Schmunzeln an! Oder das spätere Zusammentreffen von Bronson und seinem Feind in der Bar, in welcher Bronson noch die Frechheit besitzt, ihm eine zu verpassen. Einfach genial! Und dazu ein wunderbarer, passender und cooler Soundtrack, den ich mir u.a. auch anhöre, wenn ich z.B. am Notebook arbeite.

Die Actionszenen sind solide in Szene gesetzt: ein paar Schlägereien, eine coole Autoverfolgungsjagd und blutige Shoot-Outs runden den Film ab. Al Lettieri, der mir sonst gar nicht bekannt war, spielt Bronsons Gegner und mafiösen Profikiller, der (im Film) wegen mehrerer Morde im Gefängnis sass und sich nun ein Duell der Machos liefert: Herrlich! Er spielt ebenfalls, wie eigentlich alle Figuren, stark und so, wie es der Fan solcher Filme erwarten darf.

Fazit: Einer der besten Filme mit Charles Bronson. Klare Kaufempfehlung!

Infos:

O: Mr. Majestyk

USA 1974

R: Richard Fleischer

D: Charles Bronson, Paul Koslo, Al Lettieri, Lee Purcell, Linda Cristal

Laufzeit der deutschen DVD: 99:22 Min.

Gesehen am: Dez. 2008 / Neusichtung am: 01.03.24

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von MGM vor = Uncut, Deutsch/Englisch mit diversen Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Habe im O-Ton mit englischen Subs geschaut, daher kann ich zur Synchronisation nichts sagen. Gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray. Vor zwei Jahren erwarb ich ein seltenes und schönes Sammelstück zum Film: eine Betamax aus Ägypten! Diese war ein Geburtstagsgeschenk für einen guten Kumpel, der den Film auch liebt. Das Ding sieht wunderschön aus = siehe Bilder oben.

Donnerstag, 16. Mai 2024

Cristiana Devil Nun

Cristiana Devil Nun

Story:

Während eines Fluges mit Turbulenzen schwört die junge Cristiana (Toti Achilli), falls sie die Reise überleben sollte, in ein Kloster einzutreten und Nonne zu werden. Doch ihre lüsterne Vergangenheit holt sie mehrfach ein…

Meine Meinung («Hot» American cut):

Cristiana Devil Nun war doch recht enttäuschend da sogar in der expliziteren «Hot» American Fassung harmlos und lahm. Der Film wirkt zuweilen mehr wie ein laues Erotik-Hippie-Drama mit hier und da etwas nackter Haut. Schockiert heute niemanden mehr. Das Hippie-Setting und die Musik trafen überhaupt nicht meinen Geschmack. Wenn man sich ansieht, welches Klientel in dem Flugzeug sitzt und die Gäste stört, hofft man als Zuschauer sogar, dass es abstürzt.

Von der Box, die Severin films zu dem Nunsploitation-Genre veröffentlicht hat, haben mir Story of a Cloistered Nun sowie Images in a Convent klar besser gefallen, auch wenn diese Werke sicher nicht zu den Top-Titeln dieses Genres zählen. Richtige Highlights sind rar gesät. Filme, die Top-Streifen nahekommen und/oder zu den besten Titeln des Genres zählen, sind für meinen Geschmack Werke wie Nonnen bis aufs Blut gequält, Die Liebesbriefe einer portugiesischen Nonne oder School of the Holy Beast. Apropos Japan:  Nuns That Bite lohnt auch, Geheimtipp!

Der Film wirkt zu übertrieben, unrealistisch und zu unausgegoren. Die Dramatik (z.B. das Ende) wirkt unfreiwillig komisch. Die Reise, welche Titelfigur Cristiana durchstehen muss, zwischen Lust und Gelübde hin- und her gerissen und gegen ihre Triebe ankämpfend und/oder auslebend, wirkt an die De Sade Geschichte von Justine und Juliette (u.a. thematisch festgehalten in Woods Are Wet), aber ohne dessen wirkliche Dramatik fühlbar auf die Leinwand zu zaubern.

Die Darsteller sind allesamt solide und auch mit nackten Tatsachen wird nicht gespart. Dennoch ist der Erotikfaktor klein, Schockierendes gibt es gar nicht zu sehen und die wenigen reingeschnittenen HC-Szenen sind lahme Füllszenen, die vielleicht dazumal noch Leute in die Kinos lockten. Die sonst wo viel gelobte Musik, war leider, wie schon gesagt, gar nicht mein Fall. Es gibt auch etliche Längen, so dass ich den Film nicht wirklich empfehlen kann.

Fazit: Schwacher Beitrag zur Nunsploitation-Welle!

Infos:

O: Cristiana monaca indemoniata

Italien 1972

R: Sergio Bergonzelli

D: Toti Achilli, Magda Konopka, Vassili Karis Jerry Ross, Maria Virginia Benati

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 92 Min.

Gesehen am: 01.03.24

Fassungen: Siehe Story of a Cloistered Nun! Der «Hot» American cut legt mehr Wert auf Schmuddel und Sleaze (inklusive HC-Szenen, die reingeschnitten wurden), während die längere Ital. Fassung mehr Wert auf Story, Handlung und Charaktere legt. Für Fans sind beide Fassungen interessant. Ich habe mir die US-Fassung angesehen. Bild- und Tonqualität sind hervorragend. Den Englischen Dub fand ich aber nur mittelmässig. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: März 2024).

Mittwoch, 15. Mai 2024

Waldeck

 

Das Restaurant Waldeck habe ich in den Jahren 2014-2018 entdeckt. Damals arbeitete ich (als Nachtwache) vier Jahre in einem Alters- und Pflegeheim in der Nähe. Ich hatte eine Leitungsposition und an einem Tag gingen das Kaderpersonal, mich eingeschlossen, in der Nähe essen und die Wahl fiel auf das Restaurant Waldeck. Dort genoss ich 400g Rindsfilet und es war hervorragend. Danach waren wir, vor allem als Nachtwachen-Team, regelmässig dort essen. Teamessen und so. Nachdem ich 2018 gekündigt hatte, bleib ich dem Restaurant weiterhin treu und besuchte es regelmässig, wenn auch weniger oft, da ich auch andere Restaurants entdeckt habe.

Zum Muttertag habe ich meine Mutter und meinen Stiefvater, einen Tag vor dem Muttertag da wichtiges Fussballspiel am Muttertag, dort zum Essen eingeladen. Wir hatten Glück: das Wetter war super. Ca. 22 Grad, Sonne, ein leicht frischer, kühler Wind und wir konnten draussen essen. Nach einem strengen Start auf der Arbeit nach meinem Urlaub (zehn Nächte in zwölf Tagen arbeiten) befand ich mich in einem 5tätigem Frei, welches ich genoss. Am Samstag schaute ich diverse Filme (VHS), verkaufte Filme (nach Deutschland & Holland) und genoss das Frei. Obwohl Wochenende, Muttertag kommend und schönes Wetter war das Restaurant zu meiner Überraschung nicht überfüllt. Wir wurden, wie immer, auf vom Chef persönlich begrüsst. Schön.

Ich nahm, was ich schon im Vorfeld wusste, folgendes:

 

als Hauptgang: Rindsfilet 400g

57.00 CHF

 

als Dessert: Caramelköpfli

?

 

Da wir zu dritt waren und ich eingeladen hatte, zahlte ich am Ende ein Total von: 187.70 CHF (Total 190 CHF mit Trinkgeld)

 

 

Ich spielte auch kurz mit dem Gedanken, etwas Günstigeres zu nehmen. Das Rindsfilet ist teuer. Ganz früher (2014-2018) war es billiger. Glaube noch 49 CHF. Aber inzwischen ist das Leben und die Preise gestiegen. Und ich habe mit anderem z.T. nicht sehr gute Erfahrungen im Restaurant gemacht, während mich das Rindsfilet nie im Stich liess. Warum auf den Preis schauen? Es kamen in der Woche überraschend hohe Steuerrechnungen auf mich zu, welche ich so nicht erwartet hätte. Bei den drei fixen Raten wurde ich zu tief bewertet und zahlte zu wenig. Dementsprechend viel musste ich nachzahlen und wurde korrekt eingestuft, was auch heisst, dass die 1. neue Rate deutlich höher war. So musste ich auf einen Schlag fast 6000 CHF zahlen, was doch nicht wenig ist. Aber ich entschied mich dagegen, etwas billigeres zu nehmen. Ich werde im Juni sparen = kein Kino, nur ein Restaurant-Besuch, kein Fast Food bestellen und ggf. nur wenig für Filme ausgeben. Ich nahm zum Rindsfilet keine Beilagen, da grosses Stück. Ich nahm es Medium. Das Essen war, wie immer und erwartet, extrem lecker und gut! Kommen wir gerne wieder!

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend