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Mittwoch, 3. April 2024

Night Swim

Night Swim

Story:

Eine Familie (Wyatt Russell, Kerry Condon, Amélie Hoeferle, Gavin Warren, Belle, Alex) zieht in ein neues Haus mit schönem Swimmingpool. Dieser beinhaltet jedoch ein tödliches Geheimnis…

Meine Meinung:

Ich sah den Trailer zu Night Swim im Kino und fand diesen ansprechend. Doch vor dem Kinobesuch habe ich meine Erwartungen stark nach unten geschraubt. Zum einen wurde ich (vom Kumpel) informiert, dass der Film sehr viele schlechte Reviews bekommen hat. Und was meine Skepsis noch mehr erhöhte war die Tatsache, dass es sich um eine PG-13 Rating-Produktion handelt sprich um einen Film, der auf ein Jugendliches Zielpublikum zugeschnitten ist.

Zwar gibt es auch R-Rated Produktionen von Blumhouse Productions (Sinister, The Lords of Salem, Get Out, Upgrade, Halloween, Halloween Kills, Halloween Ends, Us, The Invisible Man) inklusive sehenswerter PG-13 Produktionen (Insidious, Ouija: Origin of Evil), aber Night Swim war in der Tat alles andere als ein wirklich guter Film. Eins was ich Night Swim nicht ankreiden kann, ist die Tatsache, dass der Film langweilig war. Der Film war nämlich kurzweilig & unterhaltsam.

Zudem ist der Film an sich, vor allem was die Leistungen von Kerry Condon und Amélie Hoeferle angehen, auch stark gespielt. Der restliche Cast ist ok bis unglaubwürdig. Das Hauptproblem des Filmes ist simpel: Night Swim ist nicht gruselig! Es werden zu keiner einzigen Sekunde Atmosphäre, Stimmung oder Grusel erzeugt. Kein einziger Jump-Scare, der funktioniert. Dabei erinnert der Film an andere Genre-Filme (Friedhof der Kuscheltiere, Stephen Kings Es etc.).

Dabei basiert der Film von Bryce McGuire auf seinem eigenen Kurzfilm Night Swim aus dem Jahr 2014. Aus einem vierminütigen Kurzfilm jedoch einen Spielfilm zu realisieren, fällt schwer, was man der Kinoproduktion auch anmerkt. Alles ist belanglos, richtige Überraschungen gibt es nicht (Im Gegenteil) und die meisten Geister sehen sehr billig aus. Technisch ist der Film ansonsten gut gemacht. Dies gilt auch für die Kameraarbeit und Optik: einige der Pool-Aufnahmen waren gelungen wie auch das Abtauchen in unbekannte Horror-Tiefen: da kam fast A Nightmare on Elm Street Stimmung auf (die Szenen in der Badewanne). Leider zu wenig, um zu überzeugen!

Fazit: Uninteressant!

Infos:

USA 2024

R: Bryce McGuire

D: Wyatt Russell, Kerry Condon, Amélie Hoeferle, Gavin Warren, Belle (Katze), Alex (Katze)

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 98 Min.

Gesehen am: 09.02.24

Fassungen: Im Schweizer Kino gesehen = Uncut und in Deutsch = gute deutsche Synchronisation. Es gibt auch Vorstellungen im O-Ton mit deutschen Subs. Eine deutsche Fassung ist noch nicht angekündigt (Stand: Feb. 2024).

Dienstag, 2. April 2024

Soul of Samurai

Soul of Samurai

Story:

Zwei Helden und Schwertkämpfer (u.a. Chang Ching-Ching) geraten in einem Gasthaus an einen unbekannten Killer, der die Schwertkämpfer und Co. eines nachts attackiert. Dies lässt einen der Helden und dessen Geliebte tot zurück. Daraufhin wird der überlebende Held der Tat bezichtigt und dessen Mutter verhaftet und zum Geständnis gezwungen. Doch der Held will, mit Hilfe der Geister der Verstorbenen, seinen Namen reinwaschen und die wahre Täterschaft ausfindig machen…

Meine Meinung:

Aka Impetuous Fire. Unbekannter Film aus Taiwan, der die Genres Schwertkampffilm, Gerichtsfilm, Folter und Ghost miteinander verbindet. Dominieren tun die Schwertkampfszenen. Ohne ein Internet-Review hätte ich dem Plot, da ich in Mandarin ohne Subs schaute und für mich keine bekannten Stars im Film dabei sind, nicht folgen können. Die erste Hälfte (= VCD) beginnt actionreich. Zumindest das ¼. Danach folgen Plot und Handlung, aber damit auch lahme Szenen.

Der Titel der VCD, Soul of Samurai, ist irreführend. Es gibt in dem Film keine Samurai. Es gibt einen Clan von Bösewichten, die maskiert sind. Aber keine Samurai und es handelt sich nicht um einen japanischen Film. Der On-Screen-Titel des Filmes lautet Impetuous Fire. Der Titel passt schon mehr. Der Hauptbösewicht ist nämlich in der Lage, mit seiner Hand Feuerstösse abzufeuern was zu einigen coolen Momenten führt.

Solche coolen Momente kommen vor allem auf der 2. VCD vor. Sprich in der 2. Hälfte des Filmes. Die Ghost-Szenen nehmen eigentlich nur wenig Platz ein. Ca. 10-15 Minuten und beginnen kurz vor Ende der 1. VCD. Dennoch war ich überrascht, Ghost-Szenen in dem Film zu sehen. Dies hätte ich nicht erwartet und empfand ich als originell. 

In der 2. Hälfte gibt es dann praktisch bis zum Ende Non-Stop Action. Diese ist ein Mix aus soliden und fantasievollen Szenen. Teilweise auch etwas blutig, innovativ (mit Stein aufgespiesst), vielen maskierten Bösewichten, coolen Settings (Kampfszenen in dem Feld) und besagtem Ober-Bösewicht, der paar schicke Feuer-Gimmicks parat hält. Mit anderen Worten: nach einem lahmen Mittelteil entschädigt das actionreiche letzte Viertel dafür!

Regisseur Chen Hung-Min (The Swift Shaolin Boxer), der in den 60ern Erfahrungen in Japan (Bei Toei und Toho) sammelte, ist mir vor allem durch seine taiwanesischen Kaijus (A Valiant Villain, Calamity, Mars Men, Little Hero) ein Begriff! Er war später vor allem als Editor tätig (für Filme wie Calamity of Snakes, Who Knows About Me, Scorching Sun, Fierce Winds, Wild Fire). Sein Soul of Samurai ist vor allem Fans des Schwertkampffilmes zu empfehlen. Kein Kracher, aber solide Unterhaltung!

Infos:

O: Nu Huo

Taiwan 1973

R: Chen Hung-Min

D: Chang Ching-Ching, Chiang Pin, Miao Tian, Tsao Chien, Tian Ming, Chiang Ching-Feng, Wu Yen

Laufzeit der HK-VCD: 44:24 Min. (1. VCD) / 34:02 Min. (2. VCD)

Gesehen am: Feb. 2024

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Ocean Shores vor = Vollbild, Englisch/Mandarin ohne Subs, gute Bild- und Tonqualität, Vollbild, Uncut. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Feb. 2024).

Montag, 1. April 2024

Update

Zu Ehren von Louis Gossett Jr., Fritz Wepper und M. Emmet Walsh, alle im März dieses Jahres verstorben, gab es Sichtungen und somit Reviews zu einigen ihrer Filme:


RIP


- The Punisher

- Jaws 3

- Die Brücke

Sundown: The Vampire in Retreat