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Sonntag, 5. Oktober 2025

Wild Nr. 47 (Landhaus Liebefeld)

Adresse: Schwarzenburgstrasse 134, 3097 Liebefeld

 

Heute, es war ein wunderbarer Herbsttag mit viel Sonne aber überraschend kühl (Bise), stand ich früh auf. Um 05.00 Uhr. Ich war den halben Tag im Kanton Zürich beschäftigt. Am Nachmittag kam ich wieder in Bern an. Bevor es ins nächste Restaurant ging, schaute ich die 2. Staffel von Wednesday weiter. Und ich muss sagen, dass mich die Serie nicht weiter angesprochen hat. So, nach Alien: Earth, die ich schon während der 2. Folge abgesprochen habe, habe ich die 2. Wednesday Staffel nach 3-4 Folgen abgebrochen. Stattdessen habe ich noch einige Reviews überarbeitet. Das föhnige Wetter förderte unterschwelliges Kopfweh zu Tage. Etwas, was ich vor 10-15 Jahren noch nicht hatte. Ich reagiere negativ auf Wetterwechsel und Föhn. Und am Wochenende soll das Wochenende wechseln.

Weiterhin habe ich VHS-Anfragen von einem Holländer gecheckt. Ich habe mir am späten Nachmittag ca. acht Titel notiert, welche ich von ihm, erst Ende Okt. oder im November, wenn neuer Lohn kommt, kaufen möchte. Vielleicht werden es in Zukunft noch mehr. Es sind auch viele andere Titel darunter, von Filmen, welche ich z.T. ungesehen (aber nur in Englisch) habe und er würde Mandarin Fassungen anbieten. Und dann bietet er noch Filme an, welche ich erst noch identifizieren müsste. Das Highlight wäre ein seltenes VHS eines Michael Chan Wai-Man Filmes. Zwar gibt es den auch in Deutsch (tolle Synchro) und in Widescreen, aber als grosser Michael Chan Wai-Man Fan müsste ich diese Mandarin Ausgabe einfach haben. Aber zuerst sind Wild-Besuche dran.

Heute ging ich mir der Kollegin essen. Im Landhaus. Da war ich schon letztes Jahr und es war ein Genuss. So freute ich mich. Ich fuhr direkt mit dem Bus vor Ort und traf sie zehn Minuten später. Das Restaurant war voll. Wir hatten uns viel zu erzählen, da länger nicht gesehen. Es gab interessante News und es war ein schöner Abend, auch wenn ich sagen muss, dass das Essen qualitativ nicht an die letzten Jahre heranreichte. Die Kollegin war sogar sehr enttäuscht und es tut mir für sie leid, dass es ihr nicht sonderlich geschmeckt hat. Ich nahm…

 

…als Vorspeise

Kürbiscremesuppe "Hokkaido" mit Lavendel & Kürbistatar

17.50 CHF


…als Hauptgang

Gebratenes Rehschnitzel an Wildrahmsauce

Spätzli & hausgemachten Herbstbeilagen

49.50 CHF


…als Dessert

Mousse au Chocolat

13.50 CHF


&


Vermicelle

15.50 CHF

 

 

Also, warum war es weniger gut? Es fing bei der Vorspeise an. Die «Hokkaido» Kürbiscremesuppe war anders als jene der letzten Jahre. Sah sie in den letzten Jahren fast immer gleich aus und war immer ein absoluter Genuss, so war es diesmal anders. Mit den Bildern der letzten Jahre vergleichen (Hier, hier und hier) war sie dieses Mal viel kleiner, was die Menge angeht. Und das nach wie vor zum stolzen Preis von 17.50 CHF. Mir fehlte der Rahm. Die Suppe wirkte zudem nicht cremig und hätte besser gewürzt sein können. Zusammen mit dem Lavendel war es hingegen geschmacksvoll. Einen «Kürbistatar» konnte ich hingegen nicht ausmachen. Die Suppe war ok, aber kein Vergleich mit jener der letzten Jahre, die hervorragend war. Der Hauptgang hingegen war, wie schon letztes Jahr, ein Genuss. Es gibt aber ein ABER. Und zwar folgendes: die Portion war kleiner als letztes Jahr. Sichtlich. Als ich fertig gegessen hatte, war ich nicht satt. Ich hätte deutlich mehr vertragen können. Weniger auf dem Teller, aber es kostete mehr als letztes Jahr (letztes Jahr 46.50 CHF und dieses Jahr 49.50 CHF). Ich entschied mich für zwei Desserts. Leider gab es das von letztem Jahre nicht mehr. Der Schokoladenmousse war hervorragend, die Vermicelle war sehr gut aber etwas trocken (kaum Rahm) und die «weisse Schokolade», welches auch hätte dabei sein sollen, war nicht auszumachen. Die Qualität war noch immer gut bis sehr, aber im Vergleich zu dem letzten Jahre ist ein Rückgang an Qualität auszumachen. Im Vergleich mit dem Wild von gestern (was ca. 30 CHF billiger war) habe ich heute als Ganzes schlechter gegessen und weniger auf dem Teller gehabt!

 

 

Fazit:

 

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend











Samstag, 4. Oktober 2025

Hexenhammer

Horroktober 2025

Hexenhammer

Story:

Böhmen gegen Ende des 17. Jahrhundert:

Ein Inquisitor missbraucht seine Macht, um an den Reichtum besser gestellten Einwohnern zu kommen. Durch Folter gestehen sie am Ende alle. Der Prozess beginnt…

Meine Meinung:

Aka Die Hexenjagd. Hexenhammer, den ich im März 2010 unter dem Titel Witches' Hammer sah, sah ich nun erstmals auf Blu-Ray und in Deutsch. Der Film erzählt von einigen der letzten Hexenprozesse aus Böhmen, die sich am Ende des 17. Jahrhunderts zugetragen haben. Der Film aus der Tschechoslowakei wirkt, auch aufgrund der Schwarzweissbilder, sehr stimmungsvoll und atmosphärisch. Im Gegensatz zu Mark of the Devil und Co. geht es in Hexenhammer, was die grafischen Gewalt- und Folterszenen angehen, harmloser zu.

Der Film zeigt klar, deutlich und eindrücklich, wie Menschen dazumal ihre Macht missbrauchten. Macht, um reich zu werden. Macht, um andere zum Schweigen zu bringen. Macht, um Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Macht, um im Namen der Kirche Opfer zu bringen. Vor allem Frauen, aber auch Männer, wurden zu Opfern. Und es sollte nicht beim Pöbel bleiben. Auch reiche und besser gestellte Menschen wurden zu «Opfern».

Die mir unbekannten Darsteller machen ihre Sache ordentlich. Die deutsche Synchronisation ist auch gelungen. Obwohl der Film harmloser ist, als andere Filme zum Thema Hexenverfolgung, gibt es auch hier die ein oder andere fiese Sequenz oder einen Hauch Erotik- und Nacktheit zu erspähen. Interessant ist jedoch, wie die Prozesse ablaufen und wie sich auch das Gremium nicht immer einig ist. Machtbesessen und falsch sind sie aber praktisch alle. Auch vor Freunden wird nicht halt gemacht. Die Denunziation war an der Tagesordnung. Jeder auf seinen eigenen Vorteil aus.

Fazit: Nicht uninteressantes Historiendrama!

Infos:

O: Kladivo na carodejnice

Tschechoslowakei 1970

R: Otakar Vávra

D: Elo Romancik, Vladimír Smeral, Sona Valentová, Josef Kemr, Lola Skrbková, Jirina Stepnicková

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 106:58 Min.

Gesehen am: März 2010 / Neusichtung am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Ostalgica vor = DVD und zwei Hörspiel-CDs, Booklet und Schuber. Uncut, Deutsch/Tschechisch mit Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität.