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Montag, 12. Oktober 2026

Wild Nr. 67 (Landhaus Liebefeld)

 

Adresse: Adresse: Schwarzenburgstrasse 134, 3097 Liebefeld

 


Heute kam ich erneut nicht sonderlich in die Gänge. Ich stand am Vormittag zwischen 09.00-10.00 Uhr auf und sah mir die erste Folge der neuen Carrie Serie an. Noch gewöhnungsbedürftig und nicht alles gefiel, was ich sah. Ich fragte mich, ob einige der Dinge ggf. aus dem Roman stammen, aber nicht im Original-Film Verwendung fanden. Könnte sein. Aber ich bleibe vorerst Mal dran. Danach habe ich das Katzen-Zimmer gereinigt (Katzenklo etc.) und mich rasiert. Danach lag ein Film drin. Ich entschied mich für The Possessed. Danach schrieb ich das Review und machte mit dem Kumpel aus Zürich für morgen ab und fragte, ob er noch Filme haben wolle, welche ich nicht verkaufen konnte. Es war sehr schönes Wetter und es lag drin, am frühen Nachmittag zu zocken (Broforce). Ich ass zwei Toast mit Honig, da ich Hunger bekam. Ich überlegte kurz, 1-2 Stunden laufen zu gehen, da so schönes Wetter. Aber ich war zu faul. Ich war auch zu faul zum Trinken, so dass es bei drei Kaffee bleib.




Heute ging es nicht weit weg. Das Wild abends findet im Liebefeld statt. In der Nähe, wo ich aufgewachsen bin. Ich nahm den 17.34 Uhr Bus und war ca. 17.45 Uhr in Köniz im Zentrum. Von dort lief ich, da um diese Zeit oft Stau durch Verkehr. Um ca. 17.55 Uhr erreichte ich das Restaurant. Meine Schwester wartete bereits drinnen. Mit ihr war ich vorletztes und vor drei Jahren schon hier essen und es war hervorragend. Letztes Jahr, als ich bin einer Kollegin ging, war es schlechter. Daher war ich gespannt, in welche Richtung sich die Qualität des Besuches entwickeln würde. Die Speisekarte sah auf jeden Fall etwas anders aus, als im letzten Jahr. Und leider gab es nur wenig Wild-Angebote. Zudem wurden wir informiert, dass am heutigen Montag eine reduzierte Speisekarte zur Anwendung kommt. So bietet das Restaurant aktuell drei verschiedene Speisekarten an. Eine reduzierte für am Montag und an den anderen Tagen die regulären für die Gaststube und dann nochmals eine andere für den vornehmeren Teil. Das finde ich schon irgendwie relativ beknackt und schade. So als wir hätten wissen können, als ich vor Monaten reservierte, dass es am Montag nur eine reduzierte Speisekarte geben würde. Komisches Geschäftsmodell. Meine Auswahl sah diesmal wie folgt aus:

 

 

Vorspeise

GERÖSTETE KÜRBISCREMESUPPE «KNIRBS »

MIT KÜRBISKERNÖL & KERNEN

16.90 CHF

 

Hauptgang

GEBRATENES REHSCHNITZEL AN WILDRAHMSAUCE

SPÄTZLI & HAUSGEMACHTEN HERBSTBEILAGEN

49.50 CHF

 

Dessert

3x Minidessert

3x 6.50 CHF

  

 

Bei der Suppe hoffte ich sehr, dass diese besser sein würde als letztes Jahr. Das war auch der Fall. Sie war ggf. auch leicht grösser als die Portion letztes Jahr, auch wenn es nach wie vor keine sonderlich grosse Portion war. Dafür war sie auch leicht günstiger als jene aus dem letzten Jahr. Mehr davon wäre aber wünschenswert gewesen. Der Hauptgang könnte ggf. ziemlich identisch mit diesem vom letzten Jahr gewesen sein. Sie hatten leider nur Pfeffer, was ich nicht sonderlich mag, und das Rehschnitzel. Das Essen wurde in Suppentellern serviert, was mich nicht störte, jedoch meine Schwester fand es zum Schneiden des Fleisches mühsam. Zudem bekam sie auch Fleisch, welches z.T. etwas zäh und knorpelig war (ich hatte dagegen Glück). Das Essen war extrem fein. Jedoch hätte es auch hier, vor allem bei dem stolzen Preis von 49.50 CHF, eine deutlich grössere Portion vertragen können. In jedem Restaurant zuvor, wo ich dieses Jahr Wild essen ging, gab es mehr bis deutlich mehr. Zudem war es sehr schade, dass es keine Marroni gab. Das sollte eigentlich dazugehören und eine Selbstverständlichkeit sein (und letztes Jahr gab es diese, wenn auch nicht viele). Und da eine spezielle Montagabend-Speisekarte gab es auch keine echte Dessertkarte, sondern nur eine Auswahl an diversen Minidesserts, dessen Preise ich eigentlich für das Gebotene zu hoch fand. Ich nahm Schokoladenmousse und Vermicelles (leider kein Merengue dabei) und danach nochmals ein Vermicelles. Alles in allem war die Qualität des Essens, besonders der Vorspeise, besser als letztes Jahr. Aber es gibt qualitative Abstriche, so dass ich das Landhaus ggf. ab 2027 von meiner Liste streiche, da einfach zu viele bessere Alternativen. Dennoch war es ein gemütlicher und schöner Abend. Um 20.37 Uhr verliessen wir das Restaurant. Ich lief über einen kleinen Umweg bis zur Endstation des 17er Buses (ca. 30 Minuten) und nahm dort um 21.14 Uhr den Bus für nach Hause. Ich trug nur eine Übergangsjacke und ein Hemd, so dass ich es relativ kalt fand und froh war, zu Hause durch Heizung, Katzen und ein starkes, heisses Kaffee aufgewärmt zu werden.

 

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend



















The Possessed

Horroktober 2026

The Possessed

Story:

Pan (Runglawan Sripatimakul) und Zhou (Lo Lieh) sind mit dem Motorrad unterwegs, als sie eine Panne haben und ein Unwetter aufzieht. Beide finden Unterschlupf in einer Höhle, in der sie miteinander schlafen. Dumm nur, dass Pan zu der Zeit von einem Dämon mit einem Monsterbaby beschenkt wird. Als das Kind zur Welt kommt, nimmt das Unheil seinen Lauf…

Meine Meinung:

The Possessed ist eine Co.-Produktion zwischen Hong Kong und Thailand. Je nach Quellen von den Regisseuren Siao Lung (Lackey and the Lady Tiger), Ngai Lai (dessen The Dragon, the Lizard and the Boxer liegt mir noch ungesehen rum) und Rome Bunnag (The Golden Triangle). Der Film ist äussert selten und daher bei Sammlern von obskurem Material sehr gesucht und gefragt. Dennoch wird der Film seinem Ruf und Seltenheitswerk nicht gerecht. The Possessed ist solide, aber definitiv kein Kracher. Dafür ist der Film schlicht zu harmlos, zu ruhig, zu unspektakulär. Nimmt der Fan die «Possessed» Filme aus Hong Kong, die in den 80ern entstanden sind (z.B. Possessed 2), kommen sie damit definitiv mehr auf ihre Kosten.

Rome Bunnag arbeitete bereits in The Golden Triangle mit Lo Lieh zusammen. Lo Lieh (The Big Boss Part II, The Concrete Jungle, Edge of Darkness) spielt die Hauptrolle, auch wenn er keinen wirklich sympathischen Charakter spielt (betrügt die schwangere Ehefrau/Freundin). Seine Ehefrau/Freundin wird von der Thailänderin Runglawan Sripatimakul verkörpert. Krung Srivilai (Soul of Chiba), der die dritte grosse Rolle spielt, war auch öfters im Martial Arts Kino Zuhause und arbeitete auch schon mit Lo Lieh zusammen (in The Big Boss Part II). Wantana Boonpanang spielt die Vampirin als Erwachsene. Sie soll eine der ersten oder sogar die erste thailändische Schauspielerin gewesen sein, die sich vor der Kamera auszog.

Der Plot erinnert von der VHS-Beschreibung (Inhaltsangabe) an Das Omen. Die Hexe, die danach erscheint, sorgt jedoch nicht für brutale Morde oder Gore, sondern verführt ihre Opfer. Eindrücklich ist auch, dass sie auch Frauen verführt und nicht nur Männer. Sie hat zwei lange Zähne und lange Fingernägel. Die Szenen sind nett, aber mehr Spektakel, Horror oder Effekte werden nicht geboten. Das war schade. Denn bis das Kind geboren ist, vergehen bereits über 30 Minuten soll heissen es gibt doch viele Längen und uninteressante Füllszenen. Immerhin wird auf den sonderbaren asiatischen Klamauk verzichtet. Dennoch ist The Possessed definitiv kein Kracher.

Fazit: Bleibt, da selten, vorerst Mal in der Sammlung…

Infos:

O: Kun pi, ครรภ์ผี

HK, Thailand 1975/1976 (je nach Quelle)

R: Siao Lung, Ngai Lai, Rome Bunnag (je nach Quelle)

D: Lo Lieh, Runglawan Sripatimakul, Lee Kwan, Krung Srivilai, Lau Lei, Lak Apichat

Laufzeit der HK-VHS: 80:26 Min.

Gesehen am: Okt. 2026

Fassungen: Mir lag das HK-VHS von International’s Video Cassettes/International (H.K.) Trade Co. vor = O-Ton mit festen englischen und chinesischen Subs, solide Bildqualität, sieht nach Widescreen aus, sah Uncut aus (gibt auch nicht viel zu Schneiden). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Okt. 2026).

Wild Nr. 66 (Gasthof Bären Laupen)

Adresse: Bärenpl. 5, 3177 Laupen

 


Am heutigen Sonntag kam ich etwas träge in die Gänge. Ich hatte noch wenige Reinigungsarbeiten auf dem Plan aber am Morgen schrieb ich noch den Restaurantbericht von gestern und schrieb das Review zu The Oily Maniac den ich gestern abends noch sah. Danach hiess es noch etwas Putzen (Badezimmer). Danach musste ich sogar etwas kleines essen, da Hunger (zwei Toast mit Honig). Ich beendete zudem die Cape Fear Serie. Ziemlicher Durchschnitt und nicht wirklich eine Must See Serie. Der Film mit Robert De Niro ist unschlagbar. Die Serie kommt bei weitem nicht an den Film heran. Ich war zeitlich besser dran, als erwartet. Ich würde um ca. 17.30 Uhr abgeholt werden. Also sah ich mir am Nachmittag noch einen weiteren Film an = Q - The Winged Serpent. Sogar für das Review reichte es noch.

Um 17.30 Uhr wurde ich vom befreundeten Ehepaar abgeholt. Sie kamen mit dem Auto. Laupen ist nicht weit weg von Niederwangen, so dass wir schnell vor Ort waren, trotz Baustelle. Aber es hatte praktisch kein Verkehr, da Sonntag und abgelegen. Wir fanden problemlos einen Parkplatz und betraten den Bären. Restaurants mit Namen wie Kreuz, Bären oder Sternen sind immer gut, wenn es um Wild geht. Letztes Jahr besuchte ich den Bären in Laupen erstmalig und war begeistert. Ob es diesmal auch der Fall sein würde? Beide waren eingeladen. Für sie ist es das Geburtstagsgeschenk von letztem Jahr, für ihn ist es das Geburtsgasgeschenk für dieses Jahr. Und sie hatten mir auch noch nette Geschenke für meinen baldigen Geburtstag mitgebracht. Eine It und Godzilla Tasse aus Malaysia, Schokolade und ein tolles Andenken an diverse Persönlichkeiten, welche ich in den letzten Jahren getroffen hatte. An der Stelle nochmals vielen Dank dafür.







Ich musste kurz überlegen, ob ich das gleiche bestellen würde wie letztes Jahr oder ob ich was Neues ausprobieren würde. Da es erst mein 2. Besuch war, wollte ich das gleiche nehmen wie letztes Jahr, um mich vergewissern zu können, ob es mich erneut begeistern würde. Ansonsten hätte mich noch die Gnocchi Vorspeise (Gnocchi aus Bern mit Kürbissauce, glasierten Maroni) sowie das Entrecôte de cerf au poivre (Hirschentrecôte mit Pfefferkruste an Wildrahmsauce, dazu servieren wir unsere feinen Wildgarnituren) interessiert. Werde ich nächstes Jahr nehmen. Das Restaurant ist auch gleichzeitig ein Hotel. Ich finde es hat Charme. Viel Holz. Ich mag den Stil. Es hatte für meine Überraschung noch relativ wenig Gäste, aber wir sind halt alles frühe Esser. So kam es, dass ich das gleiche bestellte wie 2025 d.h. =

 

…als Vorspeise

Potage de Potiron

Kürbissuppe verfeinert mit Rahm, Kürbiskernöl und Kernen

13.00 CHF

 

…als Hauptgang

Medaillon de chevreuil

Rehmedaillons an Wildrahmsauce mit Eierschwämmli dazu servieren wir unsere feinen Wildgarnituren

44.00 CHF

 

…als Dessert

Vermicelles

Serviert mit Meringue und Rahm

12.00 CHF

 

 

Mein Kumpel bestellte ebenso Wild (Wildterrine & Geschnetzeltes) und sie verzichtete, probierte aber von unseren Menüs. Beiden schmeckte es auch sehr, so dass das Geburtstagsgeschenk und der Abend ein voller Erfolg wurde. Das Essen wurde sehr schnell gebracht und startete mit einer relativ grossen Portion Kürbissuppe verfeinert mit viel Rahm. Die Suppe war frisch und sehr heiss. Es tat gut, diese zu kosten und die Suppe war ein Hochgenuss. So ging es mit dem Hauptgang weiter. Dieser sieht identisch aus, wie das Foto, welches ich letztes Jahr vor Ort schoss. Auch ein gutes Zeichen. Die Rehmedaillons und alle Zutaten waren absolut hervorragend. Ein Traum für die Sinne. Beine Begleitungen waren danach satt, ich hingegen gönnte mir statt einem Kaffee noch ein Dessert. Auch das Vermicelles, ich nahm die reguläre Portion, war extrem fein und hatte ich, da pure Lust, schnell verschlungen. Nach etwas mehr als einer Stunde machten wir uns dann schon wieder auf dem Heimweg. Der Bären in Laupen ist sicher eine Adresse, welche ich auch in Zukunft und/oder ausserhalb des Wild-Season besuchen werde. Die Preise sind auch fair. Da früh zu Hause gönnte ich mir noch ein starkes Kaffee und sah mir einen weiteren Film (The Glass Ceiling) an.


Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend













Sonntag, 11. Oktober 2026

The Glass Ceiling

 
Horroktober 2026

The Glass Ceiling

Story:

Martas Ehemann (Fernando Cebrián) geht beruflich auf Reisen. Marta (Carmen Sevilla) vermutet im Verlauf, aufgrund diverser Geräusche, Situationen, Gerüche und Dingen, die sie findet, dass ihre Nachbarin Julia (Patty Shepard) ihren kranken Ehemann getötet hat…

Meine Meinung:

Dass es von The Glass Ceiling eine US-Blu-Ray gibt wusste ich nicht. Die Info, dass der Film inzwischen Englisch freundlich auf Blu-Ray veröffentlicht wurde, verdanke ich einer Italienerin auf Instagram. Sie informierte mich, dass Severin Films den Film inzwischen veröffentlicht hat. Ich kannte von dem spanischen Film nur das Plakat mit der weissen Katze und hatte davon einen YouTube Link, auf welchem der komplette Film zu sehen ist (jedoch nicht Englisch freundlich), seit einigen Jahren abgespeichert. Aber ich kam nie zur Sichtung was eigentlich auch gut so ist, denn ohne verständliche Untertitel würde das Schauen keinen Spass machen.

Und als Katzenvater fand ich das Motiv mit der weissen Katze ansprechend. Der Film aus dem Jahr 1971 von Regisseur Eloy de la Iglesia (Murder in a Blue World) und gilt als sein Durchbruch. International dürfte der ein Jahr später entstandene The Cannibal Man sein berüchtigtster und bekanntester Film sein. The Glass Ceiling orientiert sich am italienischen Giallo und an dem Kino von Alfred Hitchcock. Gleich aus mehreren Arbeiten von Hitchcock soll sich The Glass Ceiling orientiert haben. Da ich diese Filme nicht kenne, kann ich dazu keine Beispiele nennen. Die Idee und die Frage, ob die Ehefrau nun verrückt, paranoid oder in den Wahnsinn getrieben werden soll, was meist im Finale in einem überraschenden Twist endet, ist auf jeden Fall im Genre nichts Neues.

Da blieben Filme in der Sammlung während andere (z.B. mit Carroll Baker) nicht in meine Filmsammlung aufgenommen wurden. The Glass Ceiling würde ich als soliden, sehr ruhigen und eher durchschnittlichen Film betiteln. Wo die Reise in etwa hingeht, lässt sich nicht unbedingt 100% vorhersagen, aber das Ende überrascht dennoch nicht wirklich, da einfach schon zu oft so ähnlich gesehen. Spannend war es trotzdem irgendwie und vor allem auch toll gespielt und der Film schön gefilmt. Dean Selmier kenne ich aus The Hunting Party und Patty Shepard aus Slugs. Carmen Sevilla spielt die Hauptrolle sehr souverän und überzeugend. Der Film ist jedoch sehr ruhig. Roten Lebenssaft wird kaum vergossen und nackte Tatsachen gibt es auch nur selten zu sehen.

Fazit: Nicht uninteressant. Den werde ich sicher in Zukunft nochmals in den Player legen!

Infos:

O: El Techno de cristal

Spanien 1971

R: Eloy de la Iglesia

D: Carmen Sevilla, Dean Selmier, Patty Shepard, Emma Cohen, Fernando Cebrián

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 95 Min.

Gesehen am: Okt. 2026

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films (House of Psychotic Women: Rarities Collection Volume 2) = Englisch oder spanischer O-Ton mit englischen Subs, Uncut, erstklassige Bild- und Tonqualität. Region-All-Disc. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2026).

Q - The Winged Serpent


Horroktober 2026

Q - The Winged Serpent

Story:

Ein mysteriöses Monster sorgt in New York für Angst und Schrecken. Die Polizei (u.a. David Carradine) tappt noch im Dunkeln. Gleichzeitig wird in Sachen Ritualmorde ermittelt und als Kleinganove Jimmy (Michael Moriarty), der nach einem verpatzen Coup von Gangstern gejagt wird, unabsichtlich auf das Nest des Monsters stösst, kommt ihm diese Entdeckung gerade recht…

Meine Meinung:

Q - The Winged Serpent, der mir als American Monster geläufiger ist (ich sah den als Kind im Free-TV), ist ein netter, kleiner Genre-Mix (Monsterfilm, Gangsterfilm, Krimi) und Film von New Yorker Larry Cohen (It's Alive, Deer Woman). Keiner schafft es so wie er (vielleicht noch William Lustig), die urbanen und authentischen Strassen New Yorks und dessen Leben auf die Leinwand zu bringen, wie er. Der Film wurde auf Wunsch eines Kumpels, der davon eine Besprechung für den Blog wünschte, neu gesichtet. Die Neusichtung war mir recht, zumal ich den Film auch seit unendlich vielen Jahren nicht mehr sah. Ich freute mich, den Film auffrischen zu können.

Mir waren nur noch ein bis zwei Bilder und Szenenabfolgen präsent. Und ich wusste noch, dass David Carradine (Lone Wolf McQuade, Sundown - The Vampire in Retreat, Kill Bill Vol. 1 + 2) sowie Michael Moriarty mitwirken. Mehr wusste ich nicht mehr. Michael Moriarty gehört dabei zu den Stammschauspielern von Larry Cohen und war auch in Cohens Filmen The Stuff, It’s Alive III: Island of the Alive sowie A Return to Salem’s Lot zu sehen. Er macht das hier richtig gut und spielt den Typen mit grosser Klappe und noch grösserem Überlebensinstinkt sehr gut. Auch die Gangster, die ihm nachjagen, sind toll gespielt und David Carradine macht einen sehr soliden und souveränen Job.

Der Film bietet bereits in den ersten 20 Minuten nackte Tatsachen, Monster (meist aus Stop-Motion getrickst mit Ausnahme, wenn der Schnabel oder die Kralle in Nahaufnahme zu sehen ist), Effekte (Leiche, die gehäutet wurde) und Gangster-Momente zu sehen. Vielleicht ist der Mix aus drei Handlungen etwas zu viel des Guten. Auf der anderen Seite bietet es dem Zuschauer mehr Abwechslung und es kaschiert ggf. die Tatsache, dass nicht sonderlich viel Budget zur Verfügung stand und der Monsterplot allein hätte für die Laufzeit wohlmöglich nicht ausgereicht (oder hätte bedeutet, dass es Längen gegeben hätte). Für einen Low-Budget Film sind die Effekte, die viel Charme haben, sehr gelungen. Ein ganzes Team aus individuellen Spezialisten war dafür zuständig, angeführt von David Allen und Randall William Cook. Diese haben viel Erfahrung, was Stopmotion und andere Effekte angehen (in Filmen wie Dolls, Bride of Re-Animator, The Thing).

Fazit: Charmante Arbeit von Larry Cohen!

Infos:

O: Q

USA 1982

R: Larry Cohen

D: Michael Moriarty, Candy Clark, David Carradine, Richard Roundtree, James Dixon, Malachy McCourt, Fred J. Scollay

Laufzeit der US-DVD: 92:38 Min.

Gesehen am: Kindheit / Neusichtung: Okt. 2026

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Blue Underground vor, die von Larry Cohen am NIFFF signiert wurde = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität (u.a. gibt es eine 6.1 DTS-Tonspur), O-Ton Englisch ohne Subs. Als Extras gibt es u.a. einen Audiokommentar mit Regisseur Larry Cohen. In Deutschland gibt es den Film, der dort als American Monster veröffentlicht wurde, inzwischen auch eine Blu-Ray (Deutsch/Englisch mit deutschen und englischen Untertiteln). Die US-Blu-Ray hat keine englischen Subs.

The Oily Maniac

 


Horroktober 2026

The Oily Maniac

Story:

Im Affekt tötet Uncle Ah Ba (Ku Feng) einen Gangster, der ihn erpresst und wird zum Tode verurteilt. Vor seiner Hinrichtung erzählt Uncle Ah Ba seinem Sohn Sheng Yung (Danny Lee) ein Geheimnis. Mit diesem kann sich Sheng Yung in den «Oily Maniac» verwandeln. Die Zeit der Rache scheint gekommen, doch dann unterscheidet der Oily Maniac nicht mehr zwischen Gangstern und Unschuldigen…

Meine Meinung:

The Oily Maniac basiert auf einer südostasiatischen Folklore des Orang Minyak. In den 50ern wurden mind. drei malaysische Filme realisiert (The Oily Man, The Curse of the Oily Man sowie The Oilyman Strikes Again). Der zweite der drei Filme wurde vom späteren Shaw Brothers Gründer Run Run Shaw produziert. Daneben wurden in den letzten 20 Jahren noch einige neue Filme mit dem Orang Minyak gedreht, wobei es sich um, hier im Westen, unbekannte Komödien handelt. Die bekannteste filmische Umsetzung ist die hier besprochene Hong Kong Variante der Shaw Brothers = The Oily Maniac.

Ich sah The Oily Maniac bisher nur einmal. Dies habe ich nun geändert. Ich empfand den Film nach der neuen Sichtung zwar als relativ unterhaltsam, kurzweilig und nicht langweilig, dennoch stellt der Film von Regisseur Ho Meng-Hua (The Psychopath, The Mighty Peking Man, The Flying Guillotine, Evil Black Magic) für mich am Ende nur eine durchschnittliche Produktion dar. Das lag vor allem an der Tatsache, dass ich praktisch mit allen Figuren im Film nicht warm wurde. Keine Sympathieträger. Danny Lee (Dr. Lamb, Love to Kill, Asian Connection) spielt einen an Krücken laufenden Krüppel. Sein Schauspiel hat mich genervt und er war mir in der Rolle nicht sympathisch.

Zwar sind noch andere grosse Namen wie Ku Feng (The Black Tavern, The Avenging Eagle) oder Lily Li (Iron Bodyguard, Four Riders) an Bord, aber die machen den Film auch nicht unbedingt besser, wobei Lily Li noch am solidesten agiert. Ku Feng spielt nur eine kleine Nebenrolle (mit schrecklicher Perücke). Der restliche Cast ist ansonsten nicht der Rede wert. Dem Film kann ein gewisser Trash-Faktor definitiv nicht abgesprochen werden. Die wenigen Kampfszenen sind langsam und unspektakulär, das ewige Geschrei vom Monster auch fast schon nervend wie die dreist gestohlene Musik aus Jaws. Langweilig wird es jedoch, wie gesagt, nie und der Film überzeugt ansonsten durch das charmante Gummimonster sowie einer sehr grossen Portion Sleaze.

Fazit: Horror- und Trash-Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: You Gui Zi

HK 1976

R: Ho Meng-Hua

D: Danny Lee, Ku Feng, Lily Li, Wa Lun, Wang Hsieh, Tung Lin, Angela Yu Chien, Terry Lau Wai-Yue

Laufzeit der UK-Blu: 90:32 Min.

Gesehen am: März 2008 / Neusichtung am: Okt. 2026

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Arrow Video (Shawscope Volume Four) = Uncut, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2026).

Wild Nr. 65 (Gasthof Sternen Murzelen)

Adresse: Murzelenstrasse 50, 3034 Murzelen

 

 

Heute stand ich kurz vor 09.00 Uhr auf und sah mir bereits den ersten Horroktober-Titel an = Bloody Sex. Filet, meine Katze, schaute mit und führte Milchtritte auf meinem Bauch und Torso durch. Ich war froh, dass endlich geheizt wird da meine Wohnung seit paar Tagen sehr kalt war. Danach sah ich mir noch zwei Folgen von Cape Fear an. Die Serie würde ich bald beenden. Danach habe ich noch viel geputzt. Das Wetter war wechselhaft. Erst nass, dann Sonne, dann leider wieder nass und regnerisch. Den Vormittag verbrachte ich entspannt, da ich sämtliche Berichte vom Vortag noch gestern Abend/Nacht schrieb. Am Nachmittag reichte es sogar noch für etwas zocken (Broforce). Heute würden wir in Murzelen essen gehen. Bestellter Rehrücken für zwei Personen. Der Klassiker. In Murzelen waren wir sicher schon 5-6x.





Erstmals würden wir jedoch an einem Wochenende (d.h. Samstag) nach Murzelen gehen und es war gut, dass ich die ÖV-Verbindungen gecheckt habe. Denn am Samstag fährt das Postauto nur einmal pro Stunde zum Restaurant. Wir hatten auf 18.00 Uhr reserviert. Mit der reduzierten ÖV-Verbindung würden wir zu früh (ca. 17.35 Uhr) oder zu spät (ca. 18.35 Uhr) vor Ort sein. Wir entschieden uns, die frühere Variante zu nehmen. Und wir hatten auch noch Glück. Die Busverbindung von 16.00 Uhr fiel aus (Betriebsstörung). Die 17.00 Uhr Verbdingung fuhr zum Glück. Ich war auch gespannt, ob es mit der Rehrücken-Bestellung geklappt hatte oder nicht. Neu kann man auf der Homepage Online reservieren und auch gleich die Bestellung des Rehrückens kommunizieren. Bis letztes Jahr war beides nur telefonisch möglich.

Als ich mein Haus verliess, begann es wieder zu regnen. Zum Glück nur leicht. In der Stadt traf ich meinen Vater und meine Stiefmutter. Beide waren heute eingeladen (Umsetzung Geburtstagsgeschenk). Sie waren bis vor kurzem im Urlaub und ich auch abwesend, so würde es viel zu erzählen geben. Der Besuch in Murzelen hat für uns drei schon Tradition. Im Bus beobachtenden wir eine irre Szene, als eine Frau mit Rollator fast schreiend und weinend den ganzen Bus wissen liess, dass sie nicht rückwärtsfahren kann. Beim Laufen in den vorderen Teil des Busses schlug sie sogar nach Gästen, die schon auf ihrem Platz sassen, aus. Irre. Der Bus hatte ca. zwei Min. Verspätung und fuhr teilweise extrem schnell in den Kurven Richtung Murzelen. Als wir dort ankamen, regnete es nicht mehr. Wir kamen ca. 17.35/17.40 Uhr vor Ort an.






Es hat mit der Reservation geklappt und sie scheinen einen neuen Chef zu haben. Der von letztem Jahr scheint schon wieder weg zu sein. Das Haus war heute total ausverkauft. Warmes essen gibt es laut Karte und Homepage erst ab 18.00 Uhr. Aber sie schienen froh zu sein, uns schon bedienen zu können da ausgebucht. Wir hatten einen guten Platz, nahmen aber lästige und nervende Fliegen wahr (halt auf dem Land, aktuell draussen zu wenig kalt). Die störten interessanterweise aber nur jetzt. Als später das Essen kam, waren sie weg. Als wir das Apero bestellten, war es ca. 17.45 Uhr. Mein Vater und Stiefmutter nahmen keine Vorspeise. Die Vorbestellung des Rehrückens hat geklappt. Und ich erfuhr in Murzelen eine Premiere: erstmals seit all den Jahren hatten sie, als «Tagessuppe», eine Kürbiscremesuppe, welche ich natürlich als Vorspeise nahm. Die Speisekarte war identisch zu den Jahren zuvor d.h. sie haben regulär nur wenig Wild-Vorspeisen und die, die sie haben, sind bereits sehr deftig. Das wurde mir in den letzten Jahren mit dem Rehrücken, der in zwei Gängen serviert wird, und mit dem Dessert, manchmal fast zu viel. So war ich froh, dass es jetzt die Suppe gab. Ein gutes Omen. Mein Essen sah wie folgt aus:

 

 

Vorspeise

1 Tagessuppe (= Kürbiscremesuppe)

7.50 CHF

 

Hauptgang

Plattenservice

Auf Vorbestellung, ab 2 Personen

«Selle de chevreuil Maison»

Rehrücken am Knochen rosa gebraten

mit Cognac flambiert,

reich garniert mit Früchten, Rotkraut, Rosenkohl,

hausgemachte Spätzli und Wildrahmsauce

75.00 CHF (pro Person)

 

Dessert

Vermicelles

11.00 CHF

 

 

Die Suppe wurde schnell, um ca. 17.50 Uhr gebracht. Und die war total lecker und ein Genuss. Das war eigentlich auch mein Frühstück, da ich heute noch gar nichts gegessen habe. Auch von der Menge war die Suppe sehr fein. Sehr heiss, sehr lecker, einfach ausgezeichnet. Ich hoffe, sie werden in Zukunft im Oktober immer Kürbiscremesuppe als Tagesuppe haben. Das passt einfach zum Herbst und der Wildzeit. Der erste Gang des Rehrückens wurde auch schnell serviert. An unserem Tisch hatten wir diesmal mehr Beleuchtung als in den letzten Jahren, so dass meine Bilder diesmal auch nicht zu dunkel wirkten. Die Angestellten machten ihren Service sehr souverän und der erste Gang war himmlisch. Extrem hohe Qualität, purer Genuss. Danach kamen mehr und mehr Gäste und Gruppen. Der Raum (und auch die anderen Räumlichkeiten) füllten sich. Die Wartezeit für den zweiten Gang nahm zu, was aber nicht schlimm war. Wir führten gute Gespräche ehe später der 2. Gang serviert wurde. Der ist immer kleiner als der erste Gang. Meine Stiefmutter bekam diesmal dennoch etwas mehr Fleisch als ich, was aber nicht schlimm war. So blieb danach noch Platz für ein Dessert. Ich musste mich zwischen dem Schokoladenmousse und dem Vermicelles entscheiden. Ich nahm letzteres und es war eine der besten Vermicelles, welches ich je gegessen hatte. Danach zahlte ich und hatten auch Glück mit dem Bus, der ca. 20 Minuten später fahren sollte. Als wir das Restaurant verliessen sahen wir, dass wirklich jede Räumlichkeit ausgebucht war, sogar im 1. Stock ging es noch weiter. Unglaublich! Auch mit dem Regen hatten wir Glück. Es regnete nicht. Auch in Niederwangen nicht. Als ich Zuhause ankam, entschied ich mich, noch gleich einen weiteren Horroktober Titel zu sichten und mir ein gemütliches, starkes Kaffee zu gönnen…

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend