Dieses Blog durchsuchen

Freitag, 13. September 2019

Friday the 13th Part III Review

Friday the 13th Part III

Story:

Teens machen auf einer Ranch Urlaub. Jason (Richard Brooker) taucht auf und beginnt die Gruppe zu dezimieren…

Meine Meinung:

Der dritte Teil der Reihe dürfte der erste Teil der Reihe gewesen sein, den ich zuerst sah (gefolgt von Teil neun). Ich erinnere mich: Urlaub in Deutschland in Berlin bei Verwandten, meine Mutter hat für mich (da ich noch nicht 18 war) via Moviestar Magazin (die hatten auch Verkauf-Inserate) eine Kopie des Filmes (plus eine geschnittene Kopie von Return of the Living Dead) gekauft. Teil neun folgte, wenn ich nicht irre, im selben Urlaub in einer Videothek (halt die R-Rated Fassung).

Man sollte also meinen, dass Teil drei bei mir einen sehr hohen Stellenwert geniesst. Jetzt – wo ich die ganze Reihe neu sichte muss ich sagen, dass Teil drei nicht an die Vorgänger rankommt. Natürlich, der Soundtrack ist noch immer fein, Jason mordet fleissig und erhält hier endlich seine Hockey Maske, welche zu seinem Markenzeichen werden sollte. Und um die Menschen ins Kino zu locken, wurde der Film in 3D gedreht (wie zu dazumal Jaws 3 und Amityville 3).

Die Punkte, die mich störten:

Die Figuren haben zum Teil genervt. Sei es das schräge Ehepaar zu Beginn (mit dem Mann, der Esswaren der Tiere isst), die Punks/Rocker oder der dämliche Spassvogel, der gerne die Mädels mit Make-Up Eigenkreationen ängstigt. Das Setting, die Ranch, war lahm da sich zu 90% alles nur dort abspielt. Kaum Abwechselung. Dazu kommt, dass der Film in der ersten Stunde sehr langweilig ist – die ganzen Morde starten mehr oder weniger in der letzten halben Stunde. Das hätte man zeitlich besser über die Laufzeit verteilen sollen.

Fazit: Leicht schlechter als die Teile eins und zwei, aber noch immer okay für Slasher-Fans!

PS: Als Godzilla-Fan hatte ich Freude an der Szene, in welcher ein Fangoria Magazin mit Godzilla Pics angeguckt wird!


Infos:

O: Friday the 13th Part III

USA 1982

R: Steve Miner

D: Dana Kimmell, Paul Kratka, Richard Brooker, Anne Gaybis, Nick Savage, Rachel Howard

Laufzeit der US DVD: 95:04 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Review überarbeitet am: Sept. 2019

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Paramount vor (Teile 1-8 in einer Box) = nur Kinofassung (Film wurde vor US-Kinostart zensiert, eine Unrated Fassung gibt es nicht), gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs vorhanden. Gibt es in D auch auf DVD oder Blu-Ray. Soviel ich weiss, gibt es keine bewegten Unrated Szenen zu Teil drei (Stand: Sept. 2019).

Friday the 13th Part 2 Review

Friday the 13th Part 2

Story:

Jason Voorhees (Warrington Gillette) sinnt nach dem Tode seiner Mutter (Betsy Palmer) für Rache. Am Camp Crystal Lake ist für eine Gruppe Teens (Amy Steel) erneut Party und Spass angesagt, wäre da nicht Jason, der die Gruppe dezimieren würde…

Meine Meinung:

Nach dem weltweiten Erfolg des ersten Filmes war eine Vorsetzung schnell beschlossene Sache. Paramount, welche die Reihe bis und mit Teil acht kommerziell ausbeuten würde, schickte diesmal Steve Miner als Regisseur ins Rennen, der in Teil eins auch als Produzent fungierte.

Aus Teil eins kehrten nebst Steve Miner folgende Namen zurück: Betsy Palmer als Mutter von Jason (Rückblenden), Adrienne King (die Überlebende aus Teil eins), Harry Manfredini (der der Reihe weiterhin den kultigen Soundtrack besorgte) und Walt Gorney als «Crazy Ralph». Für die Effekte war u.a. Carl Fullerton zuständig (sogar Stan Winston half mit) jedoch kein Tom Savini mehr (der arbeitete in der Zeit an Effekten für Maniac, Eyes of a Stranger, The Burning, The Prowler und Creepshow).

Teil zwei fand ich, nach Neusichtung (letzte ist viele Jahre her) genau so gut wie Teil eins. Man merkt, dass mehr Budget vorhanden war. Das wirkte sich positiv aus = mehr Kanonenfutter, höherer Bodycount, mehr Action, weniger Längen/Füllszenen, Darsteller wirken professioneller, mehr Settings = mehr Abwechslung. Weitere positive Aspekte: Harry Manfredini Soundtrack, 80er Jahre Nostalgie-Bonus/Charme, stimmungsvolle Bilder, Jason als Killer (jedoch noch ohne Hockey Maske) und Amy Steel war in meinen Augen ein klar besserer Lead als Adrienne King. Amy Steel sah man übrigens im späteren Paramount Slasher April Fool's Day (den ich übrigens noch nie gesehen habe) – ansonsten bestand ihre Karriere zu 99% aus TV-Filmen und TV-Serien.

Noch zu den Effekten und Blutgehalt: der Film wurde von der MPAA stark zensiert (in praktisch jedem Mord), so dass der Film wohl der harmloseste der ganzen Reihe geworden ist (Blut sieht man kaum). Das ist schade, denn es gibt originelle Tötungsszenen und von mind. zwei Szenen gibt es Standbilder, die man so im Film nicht zu sehen bekommt. Diese lassen erahnen, dass die Effekte aufwändig kreiert wurden (Kehlschnitt, Speer-Sex-Szene, Machete im Gesicht…) – umso bedauerlicher ist es, dass es keine echte Uncut sprich Unrated Fassung gibt (mehr dazu unter Fassungen).

Fazit: Kann das Niveau von Teil eins halten – für jeden Slasher-Fan zu empfehlen!


Infos:

O: Friday the 13th Part 2

USA 1981

R: Steve Miner

D: Amy Steel, John Furey, Adrienne King, Kirsten Baker, Stuart Charno, Warrington Gillette

Laufzeit der US DVD: 86:54 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Review überarbeitet am: Sept. 2019

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Paramount vor (Teile 1-8 in einer Box) = nur Kinofassung (Film wurde vor US-Kinostart stark zensiert, eine Unrated Fassung gibt es nicht), gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs vorhanden. Gibt es in D auch auf DVD oder Blu-Ray. Es gibt Bootlegs, welche eine Unrated Fassung beinhalten. Dies jedoch nur mit Standbildern, selbsterstellten Blutzufügungen am PC und mit Szenen die aus anderen Filmen reingeschnitten wurden, um dem Fan «Uncut Szenen» verkaufen zu können (z.B. Szenen aus Bad Taste). Soviel ich weiss, gibt es keine bewegten Unrated Szenen zu Teil zwei (Stand: Sept. 2019). Nachtrag 12.05.23: in der 2020 veröffentlichten US-Blu-Ray Box von Shout Factory lagen erstmals weltweit die dazumal zensierten Gore-Szenen in dem Feature NEW Slashed Scenes – The Long-awaited Uncut Gore Footage! vor. Leider wurde es versäumt, damit, zumindest als Bonus, eine Unrated-Fassung zu erstellen. Die Szenen sollen keinen Ton haben und stammen von einer VHS.

Freitag der 13. Review


Freitag der 13.

Story:

Eine Gruppe von Teens (u.a. Kevin Bacon) helfen mit, Camp Crystal Lake wieder zu eröffnen und auf Vordermann zu bringen. Dabei werden sie von einem unbekannten Killer, eines nach dem anderen, ins Jenseits geschickt…

Meine Meinung:

Freitag der 13. ist nebst Halloween wohl der erfolgreichste und bekannteste Slasher überhaupt, der, ähnlich wie Halloween, eine ganze Reihe von Fortsetzungen (plus mieses Remake) nach sich zog und Jason Voorhees zum absoluten Film-Killer machte, welcher inzwischen längst Kult und Bestandteil der Pop-Kultur geworden ist.

Paramount hat den Low-Budget Film gross vermarktet und landete, auch Dank dem Zeitgeist-Phänomen, einen absoluten Hit. Sean S. Cunningham (Produzent von House plus Fortsetzungen, Regisseur von Deep Star Six), der zuvor mit Wes Craven zusammen für Furore sorgte (als Produzent für The Last House on the Left), war der Mann hinter dem Projekt.

Mit simplen Regeln und Klischees des Slasher-Filmes und der Frage nach dem Motiv und Täter, werden sexgeile Teens im Sommer-Camp gemeuchelt – unzählige Filme dieser Art waren die Folge (Camp des Grauens etc.). Die Reihe startete ich zu Jugendzeiten mit Teil drei und neun – der Rest folgte später – als VHS aus Frankreich, damals als Jugendlicher im Frankreich-Urlaub gekauft – DVDs gab es dazumal von den Filmen noch nicht.

Der Film, der natürlich auch Längen und Füllmaterial bietet, wie viele der Slasher aus dieser Zeit, hat mich auch heute noch überzeugt. Vor allem dank der Stimmung und dem Charme inklusive Nostalgie-Bonus. Ich mag das Slasher-Genre zudem sehr – so dass es nicht viel braucht, damit ich Freude habe.

Die Darsteller sind bemüht, solide, agieren zum Teil mit Overacting und deren Unbekanntheit (viele waren No Names – einige hatten Glück, z.B. spielt ein junger Kevin Bacon, ein späterer Hollywood-Star, in dem Film eines der Opfer) sieht man ihnen zu jeder Sekunde an. Das Setting gefällt – ein Sommer-Camp, Wälder, abgelegene Orte etc.

Dazu kommen Elemente und Namen, die dem Film zum Erfolg verhalfen: Steve Miner (produzierte auch und führte in den Fortsetzungen Regie), der kultige, passende und stimmungsvolle Soundtrack von Harry Manfredini und das Einbringen von Effektekünstler Tom Savini, auf den man Dank Dawn of the Dead aufmerksam wurde. Bot Halloween von John Carpenter damals nur Suspense und Stimmung, hielt die Kamera in den Kills bei Freitag der 13. voll drauf – und die Effekte und Tricks von Tom Savini können sich auch heute noch mehr als sehen lassen!

Vor allem die Szene mit der Machete am Strand, der Axt und Kopf oder Hals und Kevin Bacon wissen effektetechnisch sehr zu überzeugen wie auch der Abgang der Anhalterin – starke Effekte die dem Film zu Ruhm verhalfen! Tom Savini hat damit gute Werbung für sich gemacht und zog später in anderen Horrorfilmen nach, was Effekte-Kreationen angehen. Die dabei z.T. gezeigten "Ego-Shooter" Ansichten aus Sicht des Killers sind ebenfalls innovativ, da Spannung produzierend und Filme wie Maniac oder Hardcore Henry zuvorkommend.

Fazit: Klassiker des Slasher-Films, der auch heute noch zu überzeugen vermag! Ich hoffe, dies wird für die ganze Reihe gelten – für jeden Horror-Fan zu empfehlen!


Infos:

O: Friday the 13th

USA 1980

R: Sean S. Cunningham

D: Betsy Palmer, Adrienne King, Jeannine Taylor, Robbi Morgan, Kevin Bacon, Harry Crosby

Laufzeit der deutschen DVD: 91:23 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Review überarbeitet am: Sept. 2019

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Warner vor plus die US-DVD in der Box (zensiert) = Uncut (Unrated Version = deutsche Disc), Deutsch/Englisch, diverse Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Gäbe es inzwischen auch auf Blu-ray – die DVD reicht mir aber völlig aus.