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Sonntag, 6. Februar 2022

The Last Mercenary Review


The Last Mercenary

Story:

 

Ein Geheim-Agent (Jean-Claude Van Damme) muss seinen Sohn (Samir Decazza) vor dem Staat retten, dessen Unschuld beweisen und die wahren Hintermänner finden…

 

Meine Meinung:

 

Dank Gutscheinen habe ich einige Monate Netflix. Da haben sich schon paar Serien und Titel angesammelt, die ich nun schauen werde. Darunter auch Schund wie diese französische Action-Komödie. Schon als ich den Trailer zu The Last Mercenary sah wusste ich, dass das natürlich sicher kein guter Film sein würde.

 

Dennoch – als Van Damme-Fan (Timecop, Kickboxer: Vengeance, Kickboxer – Die Abrechnung) war die Sichtung Pflichtprogramm. Und immerhin ist Van Damme meist dann am besten, wenn er sich nicht ernst nimmt (Enemies Closer, Desert Heat, Jean-Claude Van Johnson) und/oder den Bösewicht (The Expendables 2) spielt, gefolgt von Ausnahmen wie Harte Ziele und Co.

 

The Last Mercenary nun gesehen. Wie erwartet nicht wirklich gut aber mit den richtig angepassten Erwartungen kann man sich den Streifen schon geben. Ist halt definitiv mehr eine Komödie mit viel Klamauk und Grimassen, und nicht gerade der Film mit vielen oder wirklich guten Action-Szenen, auch wenn hier und da gekämpft wird und/oder es eine längere Auto-Verfolgungsjagd gibt.

 

Van Damme wird halt auch nicht jünger und es wird oft von hinten gefilmt in den Kampfszenen, so dass ich davon ausgehe, dass er in vielen der Szenen nicht selbst gekämpft hat. Dennoch ist es amüsant, da er sich selbst aufs Korn nimmt (Spagat) und er in viele bescheuerte Posen und Maskeraden schlüpft (mehrfach mit langem Haar und/oder als Frau verkleidet).

 

Wer Klamauk und dämliche Mimik-Spiele und Grimassen nicht abkann, dem sei der Film gar nicht zu empfehlen. Alle anderen können einen Blick riskieren: The Last Mercenary ist für die einmalige Sichtung durchaus ok, wenn auch von der Laufzeit her zu lang! Und mehr Action hätte es geben dürfen. Diese war zwar nie wirklich gut im Film, aber dennoch fast das beste an der Produktion…

 

Fazit: Nur für ultimative Van Damme Fans zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: The Last Mercenary

 

Frankreich 2021

 

R: David Charhon

 

D: Jean-Claude Van Damme, Alban Ivanov, Samir Decazza, Assa Sylla, Eric Judor, Miou-Miou, Patrick Timsit

 

Laufzeit der Netflix Fassung: Ca. 110 Min.

 

Gesehen am: 09.11.21

 

Fassungen: Gesehen via Netflix = Uncut, Franz. mit deutschen Subs. Netflix Produktion = es gibt keine DVD/Blu-Ray (Stand: Nov. 2021).

The Babysitter: Killer Queen Review


The Babysitter: Killer Queen

Story:

 

Cole (Judah Lewis) wird von den Ereignissen aus Teil eins eingeholt (Satansritual), als er mit anderen Teens am Wochenende an einem See abhängen will…

 

Meine Meinung:

 

The Babysitter war nebst Okja die erste Produktion, welche ich mit Netflix in Verbindung brachte. Der coole Film war spassig, fetzig, amüsant und einfach unterhaltsam. Mit anderen Worten: ein Erfolg für Netflix, der 2020 erneut durch Regisseur McG fortgesetzt wurde. Aus Teil eins kehrt fast die gesamte Crew zurück.

 

Leider ist The Babysitter: Killer Queen jedoch nur wenig gelungen, im Vergleich zu Teil eins grottenschlecht und in praktisch allen Belangen missraten. Der Plot ist ein Aufguss aus Teil eins, was jedoch nicht Mal störend ist. Der Plot erzählt die Geschehnisse aus Teil eins weiter – auch wenn inhaltlich paar Jahre vergangen sind.

 

Was mich an The Babysitter: Killer Queen störte waren die Figuren, deren Charakterisierung, das totale Over-the-Top Overacting, der pubertierende Humor und die Dialoge, die mehr als nur einmal peinlich und zum Fremdschämen waren (der Schulpsychiater, die Eltern). Wenn die Zielgruppe des Filmes die heutige Jugend ist, dann ist die Welt verloren…

 

Den Film kann man dennoch gut einmal schauen, und dies aus drei Gründen: mit einem Netflix Abo kann man für wenig Geld viel konsumieren. Für Nebenbei ist der Film zumindest eins: kurzweilig und nicht langweilig, da immer etwas los. Längen = Fehlanzeige. Und in einer Hinsicht macht der Film Spass: es gibt einige coole, hübsch blutige und innovative Tötungs- und Splatter-Szenen. Da kam 2-3x Freude auf. Zumindest in der Hinsicht lässt sich die Fortsetzung nicht lumpen.

 

Fazit: Nicht wirklich zu empfehlen. Stattdessen lieber nochmal Teil eins schauen…

 

Infos:

 

O: The Babysitter: Killer Queen

 

USA 2020

 

R: McG

 

D: Judah Lewis, Emily Alyn Lind, Jenna Ortega, Robbie Amell, Andrew Bachelor

 

Laufzeit der Netflix Fassung: Ca. 101 Min.

 

Gesehen am: 05.11.21

 

Fassungen: Gesehen via Netflix Schweiz = Uncut, Englisch, deutsche Subs, sehr gute Qualität. Netflix-Eigenproduktion. Mit anderen Worten: es gibt keine DVD/Blu-Ray.

Dienstag, 1. Februar 2022