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Samstag, 24. Oktober 2026

Wild Nr. 78 (Restaurant Süder)


Adresse: Weissensteinstrasse 61, 3007 Bern

 

Heute stand ich extra früh auf. Um 07.00 Uhr. Ich wollte produktiver sein als gestern und somit abends hungriger zum Abendessen erscheinen. Ich schrieb morgens den Restraunt Bericht zum gestrigen Abendessen in Basel und sah mir danach noch einen Film für den Horroktober an = Phantasm II. Daran hatte ich grosse Freude. Ursprünglich wollte ich danach noch Fauda, die israelische Serie, weiterschauen. Das habe ich dann verschoben. Heute nach dem Mittag würde noch die Bestellung (Katzenstreu und Katzenfressen) kommen. Zwischen 13.30-14.30 Uhr. Ich entschied, danach diverse Einkäufe zu tätigen = etwas Bewegung = fördern den Appetit für das Abendessen. Ursprünglich habe ich mit meiner Schwester abgemacht, dass ich am Nachmittag zu ihr gehe und wir dann zusammen zum Restaurant laufen. Aber das habe ich dann verworfen, als mir klar wurde, dass ich an diversen Orten würde einkaufen gehen würde und es zeitlich zu knapp wird. So haben wir direkt beim Restaurant Süder abgemacht. In diesem waren wir auch schon mehrfach essen. Die Bestellung wurde kurz vor 14.30 Uhr geliefert, so dass ich Punkt 14.30 Uhr begann, diverse Erledigungen zu tätigen.

Das Wetter war sonnig, bewölkt und windig. Angeblich sollte es heute noch stürmen. Eigentlich perfektes Wetter für Kopfweh. Aber ich bekam keins. Zu meiner Überraschung kam heute Nachmittag doch schon der Lohn. Nicht erst am Montag. Das heisst ich musste mein Sparkonto nicht plündern gehen. Ich zahlte 2000 CHF auf mein Sparkonto ein (so bleiben mir quasi noch 1500 CHF bis am 25.11). und hob auf der Post in Niederwangen 500 CHF ab. Das sollte für die nächsten Abendessen reichen. In Niederwangen kaufte ich noch Batterien, da die Fernbedienung meine Blu-Ray Players spinnt. Ich hoffe, es liegt an leeren Batterien und nicht daran, dass die Fernbedienung irgendwie den Geist aufgibt. Danach fuhr ich zum Europlatz, wo ich in einer Apotheke nach meiner Gesichtscreme fragte. Die gab es dort nicht. Im Lidl kaufte ich dann ein (Shower Gel, Kaffeerahm, Feuchttücher zum Putzen = alles doppelt) inklusive einem Kinder Bueno (Schokoladen-Riegel), welches ich danach gleich ass. Ansonsten hatte ich nur zwei Toast mit Honig gegessen. Danach machte ich mich auf den Weg noch Köniz (über den Loriplatz) als ich merkte, dass ich vergass den Fuselroller gekauft zu haben. Im Loriplatz fragte ich in einer Apotheke nach meiner Gesichtscreme. Ohne Erfolg. Mit dem Bus ging es nach Köniz, wo immerhin die 2. von mir angefragte Apotheke meine Gesichtscreme an Lager hatte = gekauft. Danach wollte ich im Aldi noch mein Deo kaufen gehen. Doch leider gab es das dort nicht mehr. Also kaufte ich im Aktionspreis zwei andere Deo und Einmalrasierer, nahm den Bus nach Hause und zockte dort noch ca. 45 Min. Broforce. Draussen wurde es derweil immer windiger.





Nach ca. 45 Min. zocken fuhr ich mit dem Bus nach Köniz und von dort Richtung Restaurant. Ich stieg zwei Busstationen früher aus und lief den Rest, da ich noch ein Zeitfenster von zehn Minuten hatte und um hungrig zu werden. Ich kam zwei Minuten vor 18.00 Uhr an. Meine Schwester erschien ca. fünf Minuten später. Diesmal wurde uns ein Platz im hinteren Teil des Restaurants zugewiesen. Der war zunächst weniger laut, aber relativ düster von der Beleuchtung her. Die eine Kerze, die brannte, habe ich gelöscht, da mich deren Licht geblendet hat. Aber auch mit Kerzen gab es Gäste, die die Speisekarte mit der Taschenlampe ihres Handys beleuchtet haben. Also übertreibe ich nicht. Ich wusste in etwas schon, was ich bestellen würde. Ich musste nur aufgrund der Tagessuppe nachfragen. Leider war es keine Kürbiscremesuppe. Den Tisch, den wir hatten, war nur für zwei Stunden gebucht. Das heisst nur bis 20.00 Uhr. Zu guten Gesprächen und einem unterhaltsamen und kurzweiligen Abend bestellte ich als…

 

…Vorspeise

Hirschcarpaccio mit Preiselbeer-Wacholder-Vinaigrette

grüner Apfel, Senfsaat, Roggenbrotcrumble und Wildkräutetersalat

26.50 CHF

 

…Hauptgang

Rehrückenfilet mit Wildrahmsauce

Kartoffelstock und klassische Wildbeilagen

57.00 CHF

Ich nahm es mit Spätzli statt mit Kartoffelstock

 

…als Dessert

Vermicelles-Tartelette mit Quittensorbet

14.00 CHF

Ich nahm es ohne Quittensorbet

 

&

 

Minidessert

6.00 CHF

 


Ich war gespannt auf die Vorspeise. Der Süder wechselt seine Karte. Zwar ass ich dort letztes Jahr auch Hirschcarpaccio, jedoch eine völlig andere Variante ("Hirsch-Carpaccio mit asiatisch mariniertem Papayasalat, Erdnüssen und Edamames"). Ich fand es leicht schade, dass es keine Kürbiscrèmesuppe gab. Die Tagessuppe war irgendwas mit Spinat und nicht mein Fall. Die Vorspeise entsprach leider aufgrund des Dressings auch nicht sonderlich meinem Geschmack. Der Geschmack ähnelte einer französischen Salatsauce. Ich gehörte zum Team Italienische Salatsauce. Und zu einem Carpaccio gehört halt doch noch irgendwie Käse dazu. Daher traf die Vorspeise dieses Jahr nicht meinen Geschmack. Zudem empfand ich diese auch als zu teuer. Beim Hauptgang fand ich es schön, dass mein Wunsch erfüllt wurde (Spätzli statt Kartoffelstock). Der Hauptgang hatte eine angenehme Grösse. Nicht zu gross, nicht zu klein (aber dennoch auch sehr teuer). Einziges Manko war die fehlende Birne. Das gehört für mich eigentlich dazu, wenn steht «klassische Wildbeilagen». Und meine Schwester hatte eine auf dem Teller, warum ich nicht? Ansonsten war der Hauptgang hervorragend. So auch die zwei Desserts. Ich spielte sogar zuerst mit dem Gedanken, gleich drei zu nehmen oder nach den ersten zwei noch eine drittes zu bestellen. Gut, dass ich das nicht gemacht habe, denn vor allem das Vermicelles-Tartelette war sehr mastig, so dass ich unmöglich noch ein drittes Dessert hätte essen können. Auch beim Dessert wurde meinem Wunsch entsprochen: Quittensorbet wurde weggelassen und dafür hatte ich deutlich mehr Vermicelles als das Dessert meiner Schwester. Zudem war eine zweite, sehr kleine Vermicelles-Tartelette dabei. Meine Anfrage nach beiden Desserts hat zunächst Missverständnisse ausgelöst. Die Kellnerin, wenn ich mir Bilder auf der Homepage ansehe sogar die Chefin persönlich, schien irritiert und verdächtigte mich zuerst, dass ich beide Desserts zu günstigeren Preisen haben wollte. Das habe ich jedoch nicht verlangt und wäre mir auch nie in den Sinn gekommen. Ich kann mir auch einfach vorstellen, dass das im Süder noch nie ein Kunde verlangt hat (zwei Desserts für sich bestellen). Die beiden Desserts waren, wie auch der Hauptgang, hervorragend. Das Minidessert war für ein Minidessert grösser als erwartet. Es war irgendwas mit einer Kaffeecreme. SEHR LECKER! Dennoch fällt die Endbeurteilung nicht so gut aus, wie in den letzten Jahren (Hauptsächlich wegen der Vorspeise). Während unserem Abendessen stürmte es draussen stark und um 19.55 Uhr, als wir quasi gebeten wurden zu zahlen und zu gehen (zwei Stunden vorbei), hatte sich das Wetter beruhigt. Ich lief mit meiner Schwester noch Richtung Liebefeld und nahm dort um 20.21 Uhr den Bus nach Hause, welches ich um ca. 20.55 Uhr erreichte. Danach gönnte ich mir ein heisses, starkes Kaffee und sah mir noch einen Film an.

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut

Enttäuschend

























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