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Montag, 3. April 2023

Along with Ghosts Review


Along with Ghosts 

Story:

 

Die kleine Miyo (Masami Burukido) wird Zeugin, wie ein alter Mann und Bewacher eines Friedhofs, auf dem heiligen Boden durch Gangster Higuruma (Yoshito Yamaji) und seine Männer getötet wird. Das hat zweierlei zur Folge: Miyo wird von den Gangstern gesehen und verfolgt. Miyo versucht ihren Vater zu finden. Als zweites erscheinen die Yokais, da ein Mord auf heiligem Boden geschah…

 

Meine Meinung:

 

Der dritte Teil schliesst sich qualitativ in etwa dem 2. Teil (Spook Warfare) an = d.h. besser als der 1. Teil (100 Monsters). Zusammengefast muss ich nun aber sagen, dass die Filme für mich zu wenig gut sind, in die Sammlung aufgenommen zu werden. Alles in allem bietet jeder der drei Teile einzelne Momente, die für sich gelungen sind. Aber im Grossen und Ganzen bieten die Filme für mich zu wenig, um was Besonderes zu sein. Zu wenig Monster, zu wenig Effekte.

 

Was Daiei angeht bleibe ich da lieber bei den Daimajin oder Gamera Streifen. Die Aushängeschilder von Daiei. Die Yokai Trilogie kann mit denen definitiv nicht mithalten. Die wenigen Geister-Szenen und Make-Up Effekte und Kostüme sind auch hier wieder gelungen. Zuweilen stimmungsvoll umgesetzt. Aber die Szenen machen nur wenig Laufzeit aus, was schade ist. Was ich noch mochte war die Gamble-Szene kurz vor dem Finale mit den Würfeln, die aus den Knochen der toten Mutter bestanden. Die Szene fand ich sogar grossartig.

 

Ansonsten besteht der Film aus lahmen Samurai-Kampfszenen, uninteressanten Figuren, wenig charismatischen Schauspielern und Längen. Und hier und da Klamauk (Hund unter Eimer). Wobei der Humor zum Glück schon eher selten ist. Der Film versucht mehrheitlich düster zu sein. Düster und gruselig sind auch die wenigen Yokai-Szenen (z.B. die fliegenden Köpfe). Aber wie bereits erwähnt sind solche Szenen Mangelware und von wenig sehenswertem Plot/Inhalt umgeben. 

 

Fazit: Wer die ersten beiden Filme mochte, kann einen Blick riskieren. Für mich sind die Filme im Grossen und Ganzen zu uninteressant, so dass sie nicht in die Sammlung aufgenommen werden! Schade…

 

Infos:

 

O: Tôkaidô obake dôchû

 

Japan 1969

 

R: Kimiyoshi Yasuda, Yoshiyuki Kuroda

 

D: Kojiro Hongo, Pepe Hozumi, Masami Burukido, Mutsuhiro, Yoshito Yamaji

 

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 78:15 Min.

 

Gesehen am: 17.03.23

 

Fassungen: Siehe 100 Monsters!

Sonntag, 2. April 2023

Fatal Termination Review

Fatal Termination 

Story:

 

Ein korrupter Zollbeamter (Robin Shou) und Gangster (Phillip Ko) bekriegen sich aufgrund einer Waffenlieferung. Die Polizei (Ray Lui, Simon Yam) und Dritte (Moon Lee, Chan Cheuk-Yan) geraten zwischen die Fronten…

 

Meine Meinung:

 

Nach den grandiosen Veröffentlichungen von Error 4444 (Centipede Horror, Red Spell Spells Red) kommt als nächstes der HK-Actionfilm Fatal Termination. Ich wollte wissen, ob sich ggf. ein Blu-Ray Upgrade lohnt oder mir diese DVD aus Österreich reicht. Ich habe keine hohen Ansprüche. Fatal Termination sah ich ewig nicht. Der Film hat die 2. Sichtung bestanden. Wer das moderne Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre Actionkino aus Hong Kong mag, macht mit dem Film alles richtig.

 

Fatal Termination, der besonders für einige seiner kreativen und fiesen Stunts, welche unter anderem ein kleines Mädchen beinhalten (gespielt von Chan Cheuk-Yan, bekannt aus u.a. Bless This House und On the Run), bekannt ist, macht viel Spass! Nicht im Sinne von Humor und Klamauk. Das gibt es in Fatal Termination nicht. Der Film wirkt ernst, düster und brutal. Teilweise mit mächtig viel Overacting, was die Bösewichte angehen. Plus Klischees (böse Araber). Hat mich nicht gestört. Im Gegenteil.

 

Die Action-Szenen bestehen aus Stunts, Kampfszenen, Explosionen, Verfolgungsjagden und blutigen Shoot-Outs. Es ist für alle etwas dabei. Die Action-Szenen sind abwechslungsreich und toll in Szene gesetzt. Was mir in dieser 2. Sichtung besonders auffiel war die Tatsache, dass die Bösewichte dominieren und den Helden fast den Rang ablaufen. Robin Shou (Forbidden Arsenal) und Ex-Shaw Brothers Star Phillip Ko (Duell der 7 Tiger) machen als Bösewichte extrem viel Spass! Ich sehe beide gerne und besonders als Bösewichte.

 

Die zwei haben mir fast besser gefallen als die Helden, zumal Phillip Ko praktisch mehr Screentime bekommt als einige der Helden. Auch Robin Shou kommt, zumindest in der 1. Filmhälfte, fast mehr vor als ein Ray Lui (Hunting List) oder eine Moon Lee (New Killers in Town). Zunächst darf Simon Yam (Full Contact) wüten, ehe das Zepter in der 2. Filmhälfte mehr und mehr zu Ray Lui und Moon Lee über geht. Phillip Ko fungierte in dem Film von Andrew Kam u.a. auch als Produzent. Fans von Moon Lee sollten ihre Erwartungen anpassen: sie kämpft nur in einer Szene und darf zumindest im Finale noch mit dem Schiesseisen ran. Aber Hauptfiguren und Action-Protagonisten sind diesmal die Männer.

 

Fazit: Sehenswerte Stunts und sehenswerte Action = klare Kaufempfehlung meinerseits!

 

Infos:

 

O: Chi se da feng bao

 

HK 1990

 

R: Andrew Kam

 

D: Robin Shou, Phillip Ko, Ray Lui, Simon Yam, Moon Lee, Chan Cheuk-Yan

 

Laufzeit der österreichischen DVD: 88:20 Min.

 

Neusichtung am: 17.03.23

 

Fassungen: Mir lag die DVD von Atomik Films aus Österreich vor = Uncut, Deutsch/Canto mit deutschen  Subs, gute (Helle Tag-Szenen) bis durchschnittliche (Nacht-Szenen) Bildqualität, nicht anamorph. Ist von dem US-Label Error 4444 angekündigt und soll noch dieses Jahr auf Blu-Ray erscheinen.

Samstag, 1. April 2023

The Warrior and the Ninja Review


The Warrior and the Ninja 

Story:

 

Indonesien 1890: Jaka (Barry Prima) kämpft noch immer gegen die Holländer an, welche die Bevölkerung terrorisieren. Als der unsterbliche Kämpfer Balung Wesi zum Leben erwacht tut er sich mit den Holländern zusammen, um Jaka und Bajin (einem weiblichen Ninja à la Robin Hood) zu besiegen…

 

Meine Meinung:

 

Vom dritten Teil (nach ofdb) war ich enttäuscht. Ich denke, ich hatte viel zu hohe Erwartungen. Schon The Warrior II war nicht mehr so gut wie der 1. Teil. Obwohl die Jaka Reihe eine der bekanntesten Produktionen von Rapi Films darstellt (nebst Werken wie Mystics in Bali oder The Queen of Black Magic) gefallen mir andere Filme doch besser (z.B. Satan's Slave, The Devil's Sword  oder die bereits genannten Mystics in Bali oder The Queen of Black Magic).

 

Hauptgrund ist, dass es hier zu wenig Splatter-Szenen gibt. Der Film ist für mich, abgesehen von wenigen Szenen, in denen Magie eine Rolle spielt, zu sehr «nur» ein Kung-Fu Film. Zwar machen Barry Prima (Tarzan Raja Rimba, Special Silencers) und Co. in den Kampfszenen eine doch sehr souveräne und solide Arbeit, aber aus dem damaligen Kino aus Taiwan oder Hong Kong bin ich halt doch coolere Kung Fu Action gewohnt.

 

In The Warrior gabs deutlich mehr Effekte, skurrile Einfälle und Exploitation, während die Fortsetzungen nach und nach mehr Richtung Kung Fu Film geschoben werden. Ich habe vielleicht ca. drei Splatter-Effekte gezählt, welche wirklich nennenswert waren.  Und ich denke, da lagen meine Erwartungen falsch und zu hoch. Die Bösewichte waren solide. Der Plot ist an sich wie in den Vorgängern: Holländer (Bösewichte) gegen Volksheld Barry Prima. Ich empfand den Film als relativ lahm aber gebe dem gerne in der Zukunft mit angepassten Erwartungen nochmals eine 2. Chance (und teste dabei noch die deutsche Synchro, vielleicht wertet die den Film noch auf).

 

Fazit: Fans der Reihe können einen Blick riskieren, aber die Qualität der Reihe ist absteigend!

 

Gefolgt von: Bergola Ijo (laut ofdb), Jake Sembung and the Ocean Goddess (laut imdb).

 

Infos:

 

O: Jaka Sembung dan Bajing Ireng

 

Indonesien 1983

 

R: H. Tjut Djalil

 

D: Parry Prima

 

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: Ca. 98 Min.

 

Neusichtung am: 16.03.23 / Sichtung der US-Blu-Ray: 05.09.24

 

Fassungen: Mir lag ein Fan-DVD-Project vor, welches nun jedoch ungesehen bleibt da der Film inzwischen auch legal auf DVD/Blu-Ray veröffentlicht wurde. Das in Deutschland ansässige Label Mr. Banker Films / Cargo Records haben den Film auf Mediabook veröffentlicht. Inhalt: Booklet, DVD (Code 2) und eine Blu-Ray (Region B). Deutsch/Englisch/Indonesisch mit englischen Subs. Die Bild- und Tonqualität sind hervorragend. Es scheint mehrere Cover-Versionen zu geben. Das Artwork meiner Fassung finde ich schwach, allerdings hat das Mediabook auch nur zwischen 10-15 Euro gekostet (Aktion). Die Fassung ist auf 500 Stück limitiert. Nachtrag Sept. 2024: Obwohl den Film nun mit angepassten Erwartungen neu gesichtet (als US-Blu-Ray von Mondo Macabro) war ich dennoch noch immer etwas enttäuscht. Nun, nachdem ich alle drei Teile neu gesichtet habe komme ich zu den Schlussfolgerung, dass eigentlich nur The Warrior, also der 1. Teil der Reihe, ein Must See Titel ist. Den 2. und diesen 3. Teil muss man nicht kennen. Die Qualität und sichtlich auch das Budget sind extrem reduziert, wird mit dem 1. Film vergleichen. Schade. Der Film ist zwar sehr Martial Arts lastig, aber ohne das Niveau der damaligen Kollegen aus Taiwan und Hong Kong zu erreichen. Gore, Fantasy oder magische Aspekte gibt es kaum noch. Schade.