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Samstag, 15. November 2025

I Know What You Did Last Summer

I Know What You Did Last Summer

Story:

Eine Gruppe von Jugendlichen wird, nachdem sie vor einem Jahr bei einem Unfall einen «Mord» vertuscht haben, ein Jahr später bedroht und danach von einem Killer dezimiert. Sie finden heraus, dass das in der Vergangenheit bereits geschah (In Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast) und suchen die Überlebenden von damals auf (Freddie Prinze Jr., Jennifer Love Hewitt)…

Meine Meinung:

I Know What You Did Last Summer ist die überraschende Fortsetzung von Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast aus dem Jahr 1997. Wie es scheint, werden die ersten zwei Fortsetzungen ignoriert (und die TV-Serie sowieso). I Know What You Did Last Summer wollte ich mir im Kino ansehen. Dafür habe ich sogar Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast sowie Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast, aufgefrischt. Nur um leider festzustellen, dass der Film vor Ort nicht in Englisch lief. Ich gehe prinzipiell nur Originaltonvorstellungen schauen was zur Folge hatte, dass ich den Film daher gestreamt habe.

Und sogar das hat sich nicht gelohnt. Der Film ist schwach. Da half es auch nichts, mit Jennifer Love Hewitt und Freddie Prinze Jr., die Original-Stars aus den ersten zwei Teilen in den Plot zurückkehren zu lassen. Selbst Sarah Michelle Gellar kehrt für eine besondere Szene zurück, auch wenn sie mir zu unecht, zu künstlich und digital verjüngt dargestellt aussah. Die anderen Figuren sind Figuren aus der Hölle. Uninteressant, nervend, oberflächlich, dem Zuschauer total gleichgültig. Und somit ist der Plot, der nahezu eine 1:1 Nachahmung aus dem Original darstellt, langweilig.

Dazu kommt, dass der Film mit einer Laufzeit von fast zwei Stunden (ca. 111 Minuten) viel zu lang geraten ist. Den hätte man 80 Minuten kurz halten sollen. So stellen sich Längen ein. Ich empfand den Film weder als spannend noch nostalgisch noch stimmungsvoll. Der Twist im Finale ist auch schwach. Der Film endet offen, soll heissen, es könnte eine weitere Fortsetzung geben. Die Musik ist, wie der Rest des Filmes, uninteressant und trägt nichts zu einer gelungenen Horrorstimmung bei. Die Morde (zwei sogar total blutleer) sind auch nicht speziell erwähnenswert.

Fazit: Unnötige Fortsetzung!

Infos:

O: I Know What You Did Last Summer

USA 2025

R: Jennifer Kaytin Robinson

D: Madelyn Cline, Chase Sui Wonders, Jonah Hauer-King, Tyriq Withers, Sarah Pidgeon, Billy Campbell, Freddie Prinze Jr., Jennifer Love Hewitt

Laufzeit der Originalversion: Ca. 111 Min.

Gesehen am: 05.08.25

Fassungen: Lief in Bern leider nur in Deutsch, so dass ich auf einen Stream ausgewichen bin, um den Film im Originalton schauen zu können. Es ist noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD angekündigt (Stand: Aug. 2025). Aktuell läuft der Film noch im Kino.

Freitag, 14. November 2025

The Naked Gun

 

The Naked Gun

Story:

Frank Drebin Jr. (Liam Neeson) soll in einem neuen Fall ermitteln. Bei einem Autounfall gab es ein Todesopfer. Doch die Schwester (Pamela Anderson) des Opfers (Jason MacDonald) vermutet keinen Unfall, sondern einen Mord. Frank Drebin Jr. und sein Partner (Paul Walter Hauser) beginnen zu ermitteln…

Meine Meinung:

Eigentlich war ich sehr skeptisch, als ich den ersten Trailer zum neuen Film der kultigen Die nackte Kanone Reihe sah. Besonders die Musik im Trailer gefiel mir gar nicht. Paramount hat sich aber ins Zeug gelegt und gute Kampagnen geführt, so dass für mich ein Kinobesuch beschlossene Sache war. Es handelt sich nicht um ein Remake, sondern um eine Fortsetzung. Liam Neeson spielt Frank Drebins Sohn und Paul Walter Hauser spielt Ed Hockens Sohn. George Kennedy und Leslie Nielsen werden gewürdigt, spielen aber nicht mit, da tot. Dasselbe gilt für O.J. Simpson.

Und lohnt sich der Kinobesuch? Ja, würde ich sagen. Ich fand den Film besser als erwartet. Ich fand zwar nicht jeden Joke amüsant, aber im Grossen und Ganzen war es mehrheitlich lustig und der Streifen fängt den Geist und die Stimmung der alten Filme gekonnt ein. Es kam wirklich oft eine Die nackte Kanone Stimmung auf. Das war schön und nostalgisch. Schade, dass die Musik aus dem Original nicht im Vorspann zu hören ist (dafür unbedingt im Abspann sitzen bleiben). Gegen Ende flacht der Film zwar etwas ab und wirkt übertrieben, aber unterhaltsam war es allemal.

Mit einer angenehmen Laufzeit von nur 85 Minuten ist der Film sehr kurzweilig und somit nie langweilig. Die Zeit geht schnell vorbei und der Film ist vollgepackt mit irrwitzigen Ideen (Schneemann). Einige Jokes erinnern, ohne aufdringlich zu wirken, an die alten Filme. Der mir unbekannte Liam Neeson gibt einen würdevollen Nachfolger von Leslie Nielsen ab und auch Pamela Anderson war sehenswert. Abzüge gibt es bei Franks Partner oder beim Bösewicht. Die waren weniger überzeugend, vor allem im Vergleich zu den alten Filmen.

Fazit: Kurzweilig, unterhaltsam und oft auch lustig. Wer die alten Filme mochte, kann sich gut an die neue Fortsetzung wagen!

Infos:

O: The Naked Gun

USA 2025

R: Akiva Schaffer

D: Liam Neeson, Paul Walter Hauser, Pamela Anderson, Kevin Durand, Danny Huston, Liza Koshy, Cody Rhodes, Busta Rhymes

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 01.08.25

Fassungen: Gesehen im Originalton mit deutschen Subs im Kino. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD sind noch nicht angekündigt (Stand: Aug. 2025).

Donnerstag, 13. November 2025

Diablo


Diablo

Story:

Kris Chaney (Scott Adkins) entführt Elisa (Alanna De La Rossa). Elisa ist in Wahrheit seine Tochter, was Elisa nicht weiss. Ihr «Vater», ein Gangsterboss (Lucho Velasco), schickt seine Männer nach Elisa los. Gleichzeitig mischt sich auch ein Psychopath (Marko Zaror) ins Geschehen ein…

Meine Meinung:

Auf Diablo wurde ich durch ein deutschsprachiges Forum aufmerksam. Sonst hätte ich den neusten Actionfilm mit Scott Adkins (The Expendables 2, Savage Dog, Accident Man) verpasst. Und was soll ich sagen? Für mich ist das seit Triple Threat/Avengement (beide 2019) die beste Scott Adkins Arbeit. Letzterer hat den Film sogar mit produziert. Damit lässt Scott Adkins schwächere Werke wie Ip Man 4, Debt Collectors, Legacy of Lies oder The Intergalactic Adventures of Max Cloud vergessen. Selbst Accident Man: Hitman’s Holiday, der eigentlich noch ganz brauchbar war, wird von Diablo locker übertroffen.

Im Film des mir unbekannten Ernesto Díaz Espinoza (wobei er eine Episode in The ABCs of Death beisteuerte) geht es unkompliziert, unterhaltsam und gradlinig zu. Die Action rockt zu jeder Zeit, der Film drückt von Beginn an mächtig auf das Gaspedal und die Kameraarbeit war toll. Toll heisst in dem Fall total übersichtlich. Ein Genuss. Eine Wohltat. Da erkennt der Zuschauer, was passiert. Keine schnellen Schnitte, keine Wackelkamera. So muss das sein. Die Fights wurden auch gut eingefangen und gefilmt. Der Mix aus harten Kämpfen, kleineren Stunts und blutigen Shoot-Outs machte Spass und gefiel mir.

Der Plot ist dünn und nur Mittel zum Zweck. Dieser wird gut erfüllt und mehr Plot brauche ich auch nicht. Scott Adkins macht als Held eine gute Figur. Toll ist auch der Bösewicht. In ein-zwei Szenen gibt es definitiv The Terminator Vibes. Der Bösewicht wird vom mir unbekannten Chilenen Marko Zaror gespielt, der schon in Savage Dog sowie Undisputed III: Redemption zusammen mit Scott Adkins vor der Kamera stand. Marko Zaror hat als fieser Bösewicht absolut überzeugt. Newcomer Alanna de la Rosa (das Teenie-Mädchen) machte ihre Sache auch glaubhaft und ordentlich. Da haben andere Kinder/Jugendliche in anderen Filmen viel mehr genervt. Das einzige Manko ist, dass Marko Zaror im Finale nicht im Kampf besiegt wird. Auf der anderen Seite, wird eine Fortsetzung angedeutet. Die dürfte von mir aus gerne kommen…

Fazit: Für Scott Adkins Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Diablo

USA, Kolumbien 2025

R: Ernesto Díaz Espinoza

D: Scott Adkins, Alanna De La Rossa, Lucho Velasco, Marko Zaror

Laufzeit der Streaming Fassung: Ca. 91 Min.

Gesehen am: 20.07.25

Fassungen: Den Film gibt es bisher nur via Stream. Es gibt keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2025).