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Donnerstag, 9. April 2020

Light the Fuse... Sartana Is Coming Review

Light the Fuse... Sartana Is Coming

Story:

Sartana (Gianni Garko) befreit einen Kollegen aus dem Gefängnis, welcher angibt, zu Unrecht dort gewesen zu sein. Es geht, Mal wieder, um verschwundenes Gold und einige Tote, die gefunden wurden. Sartana will seinem Kollegen helfen, die Sache aufzuklären. Bei den Recherchen stellt sich raus, dass die Wahrheit schwer aufzudecken ist und mehrere Personengruppen Interesse an dem versteckten Gold hegen…

Meine Meinung:

Fünfter und letzter Teil der Sartana Reihe. Inhaltlich gibt es eigentlich in allen Filmen wenig Neues und oft geht es um Gold, das fehlt und um diverse Personen, die daran interessiert sind. Die Filme machen aber alle Spass und sind alle unterhaltsam. Richtig schlecht ist keiner. Im Vergleich zum Vorgänger bietet der Abschluss weniger komödiantische Elemente und wirkt wieder ernster (Freigabe nun auch wieder ab 15 statt ab 12).

Was mir in den Teilen drei bis fünf etwas fehlte, waren Darsteller wie William Berger oder Klaus Kinski, die allein durch ihre Präsenz gefallen und überzeugen. Nicht dass die anderen Darsteller schlecht wären, aber an Kinski und Co. heranzureichen, ist halt nicht einfach. Gianni Garko hingegen macht wie immer einen tollen Job.

Der Film ist aufwändig und wartet mit einem interessanten Detail auf – einer Rettungsaktion aus einem Gefängnis und der Frage, ob Sartana seinem Kumpel vertrauen kann oder nicht. Sartana ist wie immer smart und am Colt praktisch unschlagbar, auch wenn er Tricks und List einsetzt, um seine Gegner schachmatt zu setzen.

Es gibt verhältnismässig relativ viel Action, so dass der Film nicht langweilig wird. Der Soundtrack steuerte einmal mehr Bruno Nicolai bei. Das Finale und wie Sartana herausfindet, wo das Gold versteckt ist, fand ich klasse. Simpel, aber cool! Wem die anderen Teile zugesagt haben, kann sich die Fortsetzung bedenkenlos ansehen!

Fazit: Für Italo-Western Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Una Nuvola di polvere... un grido di morte... arriva Sartana

Italien, Spanien 1970

R: Giuliano Carnimeo

D: Gianni Garko, Nieves Navarro, Piero Lulli, Bruno Corazzari, Frank Braña

Laufzeit der UK-Blu Ray: Ca. 99 Min.

Gesehen am: 07.02.20

Fassungen: Mir lag die UK-Blu Ray von Arrow Video vor = Box mit allen fünf Teilen, Uncut, Englisch/Ital. mit englischen Subs, erstklassige Bild- und Tonqualität. Gäbe es in D Uncut auf DVD von X-Gabu.

Sympathy for Lady Vengeance Review


Sympathy for Lady Vengeance

Story:

Geum-ja Lee (Yeong-ae Lee) war 13 Jahre unschuldig im Gefängnis. Nach ihrer Entlassung setzt sie ihren Racheplan um. Sie will Rache am wahren Mörder (Min-sik Choi) und Kidnapper ihrer Tochter…

Meine Meinung:

Ich war früher kein grosser Fan von Park Chan-wook und seiner Rachetrilogie, und ich bin es auch jetzt nicht. Jedoch hat Sympathy for Lady Vengeance die Neusichtung im Gegensatz zu Sympathy for Mr. Vengeance knapp bestanden und darf knapp in der Film-Sammlung verweilen.

Mir hat nicht alles in Sympathy for Lady Vengeance gefallen. Ich halte, auch wenn der Film nun in der Sammlung bleibt, Park Chan-wook und seine Filme nach wie vor für stark überbewertet. Aber Sympathy for Lady Vengeance mochte ich definitiv mehr als Sympathy for Mr. Vengeance. Zwar sprang auch hier der Funke bei vielen Szenen nicht rüber, aber ich musste immerhin nicht spulen.

Ich konnte mich mit dem Inhalt und den Figuren mehr anfreunden, so dass die Zeit beim Schauen vorüber ging. Da die letzte Sichtung lange her war, wusste ich auch nicht mehr viel, so dass ich konzentriert bei der Sache war. Technisch ist der Film ohne Zweifel sauber und stark anzusehen. Auch überzeugend gespielt. Das Feingefühl einer Frau bzw. die Tatsache, dass nun eine Frau die Rächerin ist, kommt dem Film gefühlsmässig gut zu stehen.

Der Film ist ruhig, langsam und im Vergleich zu Sympathy for Mr. Vengeance auch deutlich harmloser. Hier und da sickert auch schwarzen Humor durch, teilweise ein wenig zu viel für meinen Geschmack. Auch mit der ein oder anderen Gefängnis-Rückblende hat man es übertrieben. Yeong-ae Lee hingegen agierte sehr stark und optisch ist der Film zum Teil wunderschön.

Vor allem das Ende, Südkoreas Strassen weiss gefärbt von Schnee, hat mir optisch sehr gut gefallen (vereinzelt auch andere Szenen zuvor). Und das beste am Film war der gefühlsvolle Soundtrack, der den Film schlussendlich gerettet hat und besser macht, als er sonst wäre. Die Musik passt immer perfekt zum Gezeigten und sorgt beim Zuschauer für Emotionen. Das passt und jede Szene mit mir gefallender Musik war ein Genuss.

Über den Verlauf der Story kann man streiten und geteilter Meinung sein. Auf jeden Fall hat der Film inhaltlich interessante Ansätze, die jedoch hier und da wenig gradlinig erzählt und umgesetzt werden. Das kann, muss aber nicht gefallen. Mir reichten jedoch schon die schönen Bilder, der tolle Soundtrack und die Leistung von Yeong-ae Lee und weniger Längen als in Sympathy for Mr. Vengeance vorkommend, dass der Film überzeugte!

Jetzt bin ich gespannt, wie mir Old Boy nach so vielen Jahren zusagen wird – immerhin der einzige Film von Parks Rachetrilogie, welche mir früher richtig gut gefiel…

Infos:

O: Chinjeolhan geumjassi

Südkorea 2005

R: Park Chan-wook

D: Yeong-ae Lee, Min-sik Choi, Shi-hoo Kim, Yea-young Kwon

Laufzeit der HK-DVD: 115:03 Min.

Gesehen am: Jan. 2006 / Review überarbeitet: 08.02.20

Fassungen: Mir lag die reguläre HK-DVD mit Schuber von Panorama vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität (Koreanisch DTS und englische Subs). Film hat eine CAT. III Freigabe erhalten (nicht nachvollziehbar). Das Cover des Schuber mag ich sehr. Die DVD wurde mir von Regisseur Park Chan-wook am NIFFF signiert. Inzwischen gäbe es natürlich auch einige schicke Blu-Ray Fassungen (Deutschland, England etc.). Die DVD reicht mir jedoch vollkommen aus.

Samstag, 4. April 2020

Update

Neuer Neukauf, neue Reviews und neuer Nachtrag

 

- Neuer Neukauf


Neuer Nachtrag = Review zu Pituitary Hunter



Zu Ehren von Juan Gimenez, der Anfang April 2020 verstarb, gibt es exklusiv ein Review zu: 

  Heavy Metal



Reguläre neue Reviews (mehr als sonst, da ich wegen Corona Virus mehr Zeit zum Filme schauen habe):


- Point of No Return

- The Martial Hero

- The Odd Couple

- Ninja Strike

- The Owl vs Bombo

- Wenn die Gondeln Trauer tragen

- The Magnificent Chivalry

- The Death Duel

- Magnificent Butcher

- The Two Jolly Cops