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Freitag, 30. Oktober 2026

The Shackle

Horroktober 2026

The Shackle

Story:

Ein wahnsinniger Schriftsteller, der Sex-Geschichten schreibt, stalkt seine Nachbarin. Seine Fantasien gehen so weit, dass er Frauen zu entführen, foltern und töten beginnt…

Meine Meinung:

The Shackle ist ein südkoreanischer Film der an HK-CAT. III Filme der 90er und an die drei Filme Maniac (Schaufensterpuppen), Misery (Schriftsteller) und Exzesse im Folterkeller (Sex, Folter, Settings, Ästhetik) erinnert. Der seltene Film, den es scheinbar nur in Hong Kong auf DVD (ggf. noch VCD) und in Südkorea auf VHS gibt, erinnert am Anfang sogar an südkoreanische 90er Jahre Gangster-Streifen. Doch danach nimmt der wahre Plot seinen Lauf. Der Film ist okay, aber bietet für mich keinen Mehrwert, in der Filmsammlung zu bleiben.

Ich fühlte mich beim Schauen wirklich an die oben genannten drei Filme und andere Werke aus Hong Kong erinnert. Nur fehlte der Gore und/oder namhafte Figuren à la Simon Yam, Anthony Wong oder William Ho Ka-Kui. Der Psychopath spielt zwar ganz solide, aber er vermag es nicht, 100% zu überzeugen oder den Film allein zu tragen. Seine Darbietung wird nicht in Erinnerung bleiben, auch wenn sein Wahnsinn zwischen Fiktion und Realität gekonnt eingefangen wird. Sehr überrascht war ich, wie offen der südkoreanische Film in Sachen Nackt- und Sexszenen ist. Ich habe über 100 VHS aus Südkorea und nicht selten sind sogar Szenen mit Brüsten zensiert. Daher überraschte mich die Nacktheit des Filmes (zumindest in der Version aus Hong Kong).

Ryoo Mi-oh machte als Opfer der Begierde hingegen einen tollen Job. Sie soll in Südkorea so um die Jahre 1999-2002 aktiv gewesen sein und verwand danach aus der Öffentlichkeit. Bis heute ist ihr Verblieb unbekannt. Die anderen Figuren sind relativ belanglos und die meisten weiblichen Rollen sind nur da, um vom irren Schriftsteller gefangen genommen zu werden. Regie führte übrigens Jo Myeong-hwa (The Night of Burning Flesh), der in den 80ern sogar Kung Fu Filme drehte (z.B. Mantis vs Falcon’s Claws). Ab Mitte der 90er Jahre soll er dann vornehmlich Erotikthriller gedreht haben. Laut dem Video meines ehemaligen Korea-Dealers war dies ein bekannter Boom, der ab Mitte der 90er Jahre in Südkorea lostrat und bis ins Jahr 2000 anhielt.

Fazit: Kein Kracher. Erotikfans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Saseul

Südkorea 1999, 2000 (je nach Quelle)

R: Jo Myeong-hwa

D: Ryoo Mi-oh, Yoo Cheol, Ha Jae-yeong, Woo Ji-eun, Park Kyeong-hee

Laufzeit der HK-DVD: 88:50 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Okt. 2026

Fassungen: Mir lag die Code Free DVD aus Hong Kong von Widesight vor = Nicht anamorph, O-Ton Koreanisch mit festen englischen und chinesischen Subs, solide Bild- und Tonqualität, machte einen unzensierten Eindruck (CAT. III Freigabe). Daneben gibt es noch eine VHS aus Südkorea (= Vollbild, keine Subs) = siehe Bild unten (vom YouTube Kanal von meinem ehemaligen Korea-Dealer). Die VHS und DVD haben unterschiedliche Musikstücke und jeweils Extra-Szenen, die in der anderen Fassung fehlen. Die DVD ist heller und hat an den Seiten mehr Bild, dafür hat das VHS unten und oben mehr Bild. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Okt. 2026).



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