Adresse: Matzenriedstrasse 35, 3019 Bern
Heute stand ich um Punkt 07.00 Uhr auf, denn heute war Waschtag. Ich habe mich am Morgen und Vormittag zum Waschen eingeschrieben. Dazu sah ich mir den japanischen Film Vampire Girl Vs. Frankenstein Girl an und schrieb dazu den Bericht, gefolgt von Giallo am frühen Nachmittag. Danach reichte es sogar noch für eine Stunde Broforce zocken. Das Wetter war wechselhaft. Am Morgen düster und bewölkt, am Nachmittag schaute die Sonne kurz vorbei. Heute ging ich abends mit meinem Vater und dessen Freundin essen. Mein verspätetes Geburtstagsgeschenk. Ich war eingeladen. Heute sind wir im Hotel & Restaurant Bären Oberbottigen, welches wir ursprünglich am 14.10 besuchen gehen wollten aber dann noch ändern «mussten».
Im Hotel & Restaurant Bären Oberbottigen war ich schon dreimal essen, davon zweimal auch Wild. Die Speisekarte wurde angepasst (zum Teil). Es war nicht identisch mit der vor zwei Jahren mit der teilweisen Ausnahme der Vorspeisen und Desserts. Ich sah mir die Karte schon Mal im Voraus an und es gab mehrere Gerichte, die mich angesprochen haben. So freute ich mich auf heute Abend. Inzwischen ass ich vier Toast mit Honig und am späten Nachmittag machte ich mich hungrig auf den Weg zum Restaurant. In Niederwangen nahm ich den Bus, in welchem schon mein Vater und seine Freundin waren. Nach 2-3 Stationen stiegen wir in einen anderen Bus und liefen noch ca. fünf Minuten zum Restaurant.
Als wir ankamen (wir waren etwas zu früh), war noch niemand
da. Wir wurden an den Platz geführt und empfanden das Ambiente als
stimmungsvoll. Viel Holz. Das hat Charme. Das mag ich. Die Lampe des Tisches
war aber viel zu grell und blendete mich. Aber die Lampe konnten wir stark
senken, so dass das Problem zum Glück behoben wurde. Die Jacken durften wir nicht über die Stühle
hängen, da der Chef des Restaurants vor einigen Monaten über eine Jacke (!!!)
stolperte, fiel und sich eine Verletzung zuzog und danach nicht arbeiten konnte. Daher musste man
die Jacken in die Garderobe hängen. Das sorgte später bei einigen Gästen für
Stirnrunzeln. Zu guten Gesprächen bestellte ich mir als…
…Vorspeise
Suppen-Duett
Marronisuppe &
Kürbissuppe miteinander serviert
11.50 CHF
…Hauptgang
"Leo's &
Fabio's Wild Duett"
Das Wildteller von
unseren Auszubildenden.
Hirschmedaillon mit
Wildsauce & Wildsaumedaillon mit Pfeffersauce
Serviert mit unseren
Wildbeilagen
55.00 CHF
…Dessert
Gotte Gretlis
Visitecreme
Gebrannte Creme nach
altem Familienrezept mit Schlagrahm.
7.00 CHF
&
1 Portion Vermicelles
12.50 CHF
Ich freute mich sehr auf die Vorspeise. Denn einerseits
habe ich immer Lust auf die Kürbissuppe, auf der anderen Seite hörte sich auch die
Marronisuppe (mit glasiertem Marroni) sehr fein an. Kürbissuppe war gut, aber
nicht so gut wie an anderen Orten. Dennoch tat es gut, die frische, heisse
Suppe zu kosten. Das gleiche galt für die Marronisuppe, welche ich an diesem
Abend favorisiert habe. Und dazu gab es ein glasierten, sehr köstliches
Marroni. Meine Begleitungen nahmen keine Vorspeise. Ich nahm mir Zeit und
freute mich danach auf den Hauptgang. Inzwischen füllte sich der Saal immer
mehr. Laut den Angestellten ist das Restaurant ab heute für drei Tage total
ausgebucht. Das merkte man auch: der Mehraufwand für die Angestellten nahm zu,
die Wartezeiten wurden länger und/oder gewisse Dinge gingen vergessen (meine
Begleitungen wollten zum Hauptgang jeweils ein 2. Glas Wein und erst beim
dritten Mal sagen klappte es). Auf den Hauptgang freute ich mich sehr, da endlich
ein Gericht mit Wildschwein (auf der Karte als Wildsau bezeichnet). Es war abgesehen
vom Rehrücken, den man via Vorstellung hätte bestellen müssen, das teuerste
Wildgericht auf der Karte. Die Freundin meines Vaters sowie ich haben es
bestellt. Wir hätten es fast übersehen, da es auf der Speisekarte vor Ort NICHT
bei den Wildgerichten, warum auch immer, aufgeführt wurde (während es auf der
Online-Speisekarte bei den Wild-Gerichten stand). Der Hauptgang war sehr gut
wie auch das Dessert. Die gebrannte Creme war gut, kam aber nicht aus diese in
Zürich oder Steffisburg ran. Dafür war die Vermicelles ausgezeichnet. Dass war seit
letztem Sonntag das beste Wild-Essen diese Woche. Dass die Wartezeiten länger
wurden, störte mich nicht. Um 21.10 Uhr verliessen wir das Restaurant. Ich
begleitete meinen Vater und dessen Freundin zur Busstation, wo ich sie um 21.21
Uhr verabschiedete. Ich lief über Feldweg und am Waldrand entlang nach Hause
und sah mir danach noch eine Episode der Serie Fauda an und schrieb dann noch
gleich diese Zeilen.
Fazit:
Hervorragend
Sehr gut
Gut
Enttäuschend
































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