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Donnerstag, 29. Oktober 2026

Vampire Girl Vs. Frankenstein Girl

Horroktober 2026

Vampire Girl Vs. Frankenstein Girl

Story:

Zwei Mädchen (Yukie Kawamura, Elly Otoguro) sind in den gleichen Jungen (Takumi Saitoh) verliebt. Durch äussere Umstände wird eines der Mädchen zu einem Vampir, während die andere von einem irren Arzt nach ihrem Tod durch diverse Leichenteile zu einem Monster wird. Der Kampf (um den Jungen) geht in die nächste Runde…

Meine Meinung:

Vampire Girl Vs. Frankenstein Girl, der nach dem Erfolg von The Machine Girl und Tokyo Gore Police entstanden ist, bringt zwei klassische Horrormotive in einem Film unter. Vampire und Frankensteins Monster. Der Film vom Regie-Gespann Yoshihiro Nishimura (Mutant Girls Squad, Meatball Machine Kodoku) und Naoyuki Tomomatsu (Stacy: Attack of the Schoolgirl Zombies) ist in der Tat herrlich abgedreht und absolut fantasievoll. Viel Overacting und viele bizarre Ideen erwarten den Fan. Doch reicht das aus, um in der Sammlung verweilen zu können? Negativ. Vampire Girl Vs. Frankenstein Girl fliegt aus der Sammlung. Ich empfand den Film am Ende nur noch als durchschnittlich.

Der Humor war oft zu lächerlich, zu übertrieben, zu unlustig. Dazu kommt, und das ist einer der zwei Hauptgründe, dass ich mit den Figuren im Allgemeinen nicht warm wurde. Die waren alle durch die Bank unsympathisch, vor allem unsere zwei Mädels, die den Film eigentlich mittragen sollten. Besonders Yukie Kawamura als Vampirin konnte mich so gut wie nicht überzeugen. Elly Otoguro machte ihren Part etwas besser, aber dennoch waren mir beide nicht sympathisch. Und vom Jungen reden wir erst gar nicht. Da haben mir Nebenfiguren (die Krankenschwester z.B.) besser gefallen. Allgemein fand ich jedoch viele der Figuren schlecht gecastet.

Langweilig wird es zwar nie (bei den überdrehten Inhalten und der kurzen Laufzeit), aber der zweite Hauptgrund, der mich störte, waren billige CGI-Effekte. CGI-Gore, Verwandlungen oder «Monsterkämpfe» sind eine Beleidigung für das Auge. Dann lieber sein lassen. Das offene Ende gefiel mir auch nicht und die Musik war im Grossen und Ganzen auch sehr belanglos. Einige der handgemachten Effekte, innovativen Ideen und Monsterkreationen waren hingegen wirklich auch cool anzusehen und haben mir hier und da ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich Schmunzeln lassen. Für die Effekte zeichneten sich u.a. Regisseur Yoshihiro Nishimura (Exte: Hair Extensions), Kazuhide Shimohata (One Cut of the Dead) sowie Yuta Okuyama zuständig.

Fazit: Geschmackssache. Wer die Filme à la The Machine Girl und Co., und speziell deren ganzen Nachzügler, mag kann einen Blick riskieren!

Infos:

O: Kyûketsu Shôjo tai Shôjo Furanken

Japan 2009

R: Yoshihiro Nishimura, Naoyuki Tomomatsu

D: Yukie Kawamura, Takumi Saitoh, Elly Otoguro

Laufzeit der UK-DVD: 84:28 Min.

Gesehen am: April 2010 / Neusichtung am: Okt. 2026

Fassungen: Mir lag die UK-DVD von 4Digital Asia vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, jap. O-Ton und englische Subs vorhanden. Es gibt nebst Schuber ein Making of. In Deutschland von Cinestrange Extreme auf Blu-Ray zu haben (Deutsch/Jap. mit deutschen Subs und Uncut).

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