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Samstag, 17. Oktober 2026

Wild Nr. 72 (Wirthaus zum Unterlachenhof)

 

Adresse: Tribschenstrasse 20, 6005 Luzern

 

Ich schlief wunderbar mit meinem neuen Duvet. Auch Filet, die Katze, hatte Freude am neuen Duvet. Den Restaurant-Bericht vom Freitag schrieb ich diesmal nicht gestern (spät abends), sondern heute Morgen. Ich nahm es easy. Ich schaute mir weder Filme noch neue Serien an. Serien stehen viele auf dem Programm und ich denke, bald starte ich eine neue, aber nicht heute. Ich war produktiv und habe kurz vor dem Mittag bis Mittag noch geputzt. Ich war erstaunt, da es noch nicht regnete. Nach dem Mittag hatte ich eine längere Zeitspanne (ca. 1h30Min.) welche ich mit zocken (Broforce) verbrachte. Anspruchslos, unterhaltsam, abwechslungsreich, kurzweilig. Als ich um 14.15 Uhr das Zuhause Richtung Luzern verliess, fing es erst gerade zu regnen an. Am Vormittag und Mittag war es diesbezüglich trocken geblieben, obwohl Regen gemeldet hat.

In Bern stieg ich in den Zug nach Luzern. Meine Kollegin begleitete mich heute. Sie kam knapp, aber schafft es noch (aus Thun). Wir würden um 16.00 Uhr in Luzern ankommen. Leider begann es nun stärker zu regnen. Es war wenig motivierend, so die Stadt erkunden zu gehen. Wir liefen daher in die Richtung des Restaurants und gingen dort, wo ich bereits letztes Jahr vor dem Essen ein Kaffee nahm, noch etwas trinken. Ich nahm nur ein Café Late und kaufte, die Schoggi-Sucht ist schuld, zwei Packungen Schokolade. Eine Packung wird am Sonntag mein Frühstück werden. Wir sassen dort bis 17.00 Uhr und wurden dann gebeten, zu gehen, da das Lokal schliesst. Wir liefen noch an den See und steuerten danach das Restaurant an. Das Wirthaus zum Unterlachenhof, in welchem wir nur noch einen Tisch von 17.30-19.30 Uhr bekommen haben. Total ausgebucht, einige Tische mehrfach und zeitlich limitiert reserviert . Schon als wir ankamen, waren diverse Gäste dort. Und es wurde schon vor 18.00 Uhr bestellt, gekocht und serviert. Ich hatte die Speisekarte schon studiert, dennoch hatte ich Entscheidungsschwierigkeiten. Denn das Cordon bleu Gericht hätte mich auch sehr interessiert = Hirschfilet Cordon bleu gefüllt mit Speck, Steinpilzen, Käse und Kräutern Hirschfilet Cordon bleu gefüllt mit Speck, Steinpilzen, Käse und Kräutern. Dazu hausgemachte Spätzli und herbstliche Beilagen. Ich entschied, dies ggf. 2027 zu nehmen und bestellte als…













…Vorspeise

Kürbissuppe mit Kürbiskernöl

14.00 CHF

 

…Hauptgericht

Hirschfilet fein aufgeschnitten auf Steinpilzrahmsauce auf Steinpilzrahmsauce

dazu hausgemachte Spätzli und herbstliche Beilagen

50.00 CHF

 

…Dessert

Vermicelles (gross)

14.00 CHF

  

 

Das Essen war wunderbar. Die Suppe, die praktisch mein Frühstück darstellte (ich ass heute noch nichts), sah praktisch identisch aus mit der, welche ich hier letztes Jahr gegessen hatte. Auch beim Hauptgericht blieb ich schlussendlich bei dem, welches mich schon letztes Jahr begeistern konnte. Ich wollte wissen, ob es mich nochmals zu überzeugen vermochte und das tat es. Vor allem das Fleisch war wunderbar (wie jede Beilage auch), total zart und total fein im Geschmack. Die Portion war gross. Sogar das Wirz hatte ich diesmal gerne und das kleine Pastetli mit Marroni Füllung war eine willkommene Abwechslung. Das Essen war ein Genuss. Die Dessertkarte war leider wenig überzeugend, was die Auswahl anging. Die Vermicelles war für sich gesehen toll, aber die Granatäpfel, die als Beilage dazu gemischt wurden, waren leider nicht mein Fall. Das ist aber nur ein kleines, wenig wichtiges Manko. Abgesehen von diesem kleinen Detail war die Vermicelles absolut toll und die Portion war gross. Danach fühlte ich mich wirklich voll. Ein zweites Dessert hätte keinen Platz gehabt. Die Speiseekarte ist sehr gross, so dass ich 2027 das Cordon bleu testen möchte. Danach liefen wir am See zum Bahnhof. Dort war noch ein Rummelplatz. Wir gingen dann noch die Altstadt anschauen, die wirklich Charme hatte. Ich kaufte noch 200g heisse Marroni. Kindheitserinnerung. Leider konnten sie diese nicht erfüllen und sie waren vor allem trocken und zu viel (ich hätte besser nur 100g gekauft). Danach fuhren wir nach Olten und von dort nach Bern. Ich war, wie in den letzten Abenden, um ca. 22.40 Uhr zu Hause und schrieb zu einem heissen, starken Kaffee diese Zeilen.

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend































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