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Dienstag, 1. Oktober 2019

A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors Review

Horroktober 2019
 
A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors

Story:

Freddy Krüger (Robert Englund) ist hinter den letzten Jugendlichen der Elm Street (u.a. Patricia Arquette, Ken Sagoes, Rodney Eastman, Bradley Gregg) her – diese befinden sich jedoch in einer psychiatrischen Anstalt, da man ihren Kampf und Folgen (Wunden) gegen Freddy als Suizidversuche missinterpretiert. Nancy (Heather Langenkamp), Überlebende aus Teil 1, macht es sich zur Aufgabe, die Teens vor Freddy zu retten…

Meine Meinung:

Die Filme um Filmmonster Freddy Krüger kenne ich seit der Kind/Jugendzeit. In Erinnerung habe ich, dass ich die ganze Reihe mag. Alle Teile. Die Sichtungen sind zum Teil viele Jahre her. Teil drei hat die Neusichtung bestanden – jedoch ist der Film für meinen aktuellen Geschmack schlechter als die Vorgänger (Teil eins / Teil zwei). Die Gründe sind simpel:

Freddy Krüger hat in den ersten zwei Streifen eingeschlagen – waren Erfolge an den Kinokassen. New Line Cinema schnupperte Geld und Konkurrenz war schliesslich vorhanden (Freitag der 13. Reihe, Halloween Reihe, The Texas Chainsaw Massacre Reihe) – also musste man Freddy Krüger auch markttechnisch und kommerziell zu weiteren Erfolgen bringen.

Dies hat aber einen faden Nachgeschmack: waren die Teile eins und zwei düster, spannend, unheimlich und Freddy Krüger noch böse, so mutiert er in Teil drei zum Sprücheklopfer – der Film wirkt lustig, schwarzhumorig. Dem hingegen weicht die Spannung – der Film ist leider weder düster noch unheimlich noch stimmungsvoll. Das ist sehr schade.

Weiter: die neue Umgebung bzw. das Setting ist zwar eine Abwechslung aber nicht stimmungsvoll und atmosphärisch. Zudem, und das gefiel mir bereits früher nie, finde ich die Idee der Dream Warriors und deren Darstellung bekloppt. Gefällt mir nicht, nervt. Die Teens sind so oder so nur Kanonenfutter und nicht der Rede wert, auch wenn allgemein einige spätere Hollywood-Stars zu sehen sind (Patricia Arquette, Laurence Fishburne).

Wo der Film hingegen punktet ist die Rückkehr von Stars wie Robert Englund, John Saxon (Der Todeskuss des Paten) und Heather Langenkamp aus Teil eins und die Tatsache, dass der Film aufwändig und einfach unterhaltsam in Szene gesetzt ist. Zwar nicht wirklich spannend, aber immerhin auch nicht langweilig. Vor allem einige der Traum-Settings und die Effekte allgemein waren stark getrickst – und in der Hinsicht sieht man dem Film das Budget zu jeder Sekunde an.

Egal ob das reguläre Freddy Krüger Make-Up, ob Freddy in diversen anderen Formen (Riesen-Schlange, Wasserhahn, TV-Gerät) und/oder einige Splatter-Effekte (die Wunden am Handgelenkt z.B. waren stark getrickst und/oder die Marionette-Szene) oder sonstige Effekte (Zungen, die Joey über dem Abgrund halten oder Freddys Brustkorb) – diese waren stark in Szene gesetzt – MPAA Zensur hin oder her (siehe mehr dazu unter Fassungen). Für die Effekte waren u.a. ein junger Screaming Mad George (The Guyver) und Kevin Yagher (Alienkiller) zuständig. Namhafte Qualität, was man den Effekten im Film auch ansieht.

Fazit: Gute Freddy Krüger Fortsetzung – wer die Reihe mag, sollte es zum Wiedersehen mit Heather Langenkamp kommen lassen!


Infos:

O: A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors

USA 1987

R: Chuck Russell

D: Robert Englund, Heather Langenkamp, Patricia Arquette, Ken Sagoes, Rodney Eastman, Bradley Gregg, Laurence Fishburne, John Saxon

Laufzeit der US-DVD: 96:25 Min.

Gesehen am: Kind/Jugendzeit / Review überarbeitet: Okt. 2019

Fassungen: Siehe Teil eins! Laut imdb.com wurde der Film für die R-Rated Freigabe vor dem US-Kinostart zensiert (Gewalt). Eine echte Uncut Fassung, welche auch diese Szenen beinhaltet, gibt es nicht (Stand: Okt. 2019).

Donnerstag, 26. September 2019

Update

Neue Reviews

 

- Fox Hunter

- Hellywood

- House of 1000 Corpses (Zu Ehren von Sid Haig)

- Rambo: Last Blood



Info: ab 1. Oktober beginnt der Horroktober = es gibt jeden Tag ein Review zu einem Horrorfilm! Viel Spass!  


 

Rambo: Last Blood Review

Rambo: Last Blood

Story:

Vietnam-Veteran Rambo (Sylvester Stallone) lebt auf seiner Ranch, noch immer von vergangenen Taten traumatisiert (Krieg etc.). Bei ihm leben Maria (Adriana Barraza), seine Haushälterin und seine Enkelin Gabrielle (Yvette Monreal). Letztere macht sich nach Meiko auf, um ihren leiblichen Vater zu sehen. Sie gerät durch Umwege an Gangster, Zuhälter, Kartell-Mitglieder (Sergio Peris-Mencheta, Óscar Jaenada). Rambo macht es sich zur Aufgabe, sie zu retten…

Meine Meinung:

Was kann bei obiger Inhaltsangabe schon gross stören, wenn man als Fan auf eine Action-Story oder in dem Fall einen Racheplot à la Death Wish 2 aus ist? Leider ziemlich viel. Was Rambo: Last Blood, den neusten und fünften Teil der Rambo Reihe angeht, las ich extra nichts vor dem Kinobesuch. Um den Film ist zuweilen bereits ein Hype entstanden, der dem Film nicht gerecht wird.

In meinen Augen ist es leider nur ein durchschnittlicher Film und der schlechteste Rambo. Die Reihe kenne ich jedoch gar nicht so gut d.h. nicht in- und auswendig. Den ersten mag ich sehr – den habe ich viele Male gesehen und stellt den besten Film und einen meiner Lieblingsfilme dar. Die Teile zwei und drei habe ich bisher nur je einmal gesehen und weiss fast nichts mehr. Teil vier habe ich mind. zwei Mal gesehen – der wirkte aber bereits nach der 2. Sichtung deutlich schwächer als noch im Kino. Ob Teil fünf blutiger als der letzte ist, kann ich daher nicht sagen.

Das Problem in Teil fünf ist die Tatsache, dass es sich nicht um einen reinen Action-Film handelt. Mehr Rache-Geschichte. Da sollte man die Erwartungen anpassen. Wer am Anfang oder Mittelteil bereits Action erwartet, wird enttäuscht werden. Das Drehbuch (Figurenzeichnungen, Dialoge, Handlungen) sind stark optimierungsbedürftig.

Der Inhalt wäre halb so schlimm, wenn am Ende wenigstens die Action rocken würde. Leider tut sie das nicht. Das Finale ist innerhalb von 5-10 Min., zack zack, zu Ende. Geht alles viel zu schnell, zu unlogisch, zu wenig explizit, zu dunkel, zu unspektakulär und mit zu viel (billigem) CGI-Einsatz. Sehr schade. Da hilft schlussendlich auch Sly, der sehr solide Auftritt, nicht viel.

Fazit: So bleibt es leider bei der einmaligen Kinosichtung = schlechtester Rambo!

Infos:

O: Rambo: Last Blood

USA 2019

R: Adrian Grunberg

D: Sylvester Stallone, Adriana Barraza, Yvette Monreal, Sergio Peris-Mencheta, Óscar Jaenada

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 100 Min. (CH Kino-Version)

Gesehen am: 25.09.19

Fassungen: Im Schweizer Kino gesehen = ab 16/14, Uncut, O-Ton mit u.a. deutschen Subs. In den USA und Co. wurde eine kürzere Fassung gezeigt (der Beginn mit der Flut fehlt – fiel beim Testpublikum durch). Die deutsche DVD und Blu-Ray sollen Ende Feb. 2020 erscheinen. In D läuft der Film auch Uncut im Kino, jedoch ab 18.