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Sonntag, 27. März 2022

Dead & Breakfast Review

Dead & Breakfast

Story:

 

Kate (Bianca Lawson) und Freunde verfahren sich auf dem Weg zu einer Hochzeit und landen in einer mysteriösen Kleinstadt, in welcher sie kurze Zeit später um ihr Überleben zu kämpfen haben…

 

Meine Meinung:

 

Dead & Breakfast ist ein Anfang 2000er Zombie-Fun-Splatter mit Kultstar David Carradine in einer Minirolle (so kurz zu sehen, dass eigentlich nicht Wert erwähnt zu werden), den ich seit Jugendjahren nicht mehr sah. Grund dies zu ändern. Leider hat mir Dead & Breakfast von Matthew Leutwyler, dem Regisseur des Monsterfilmes Unearthed, nicht mehr zugesagt und fliegt aus der Filmsammlung.

 

Dead & Breakfast ist einfach zu 08/15, um zu überzeugen oder um aus der Masse herauszustechen. Solche Fun-Splatter gab es einfach zu viele und das Zombie-Genre halte ich schon länger für total ausgelutscht. Zudem hat Dead & Breakfast das Problem, dass der Film vor allem in den ersten ¾ sehr lahm und uninteressant ist.

 

Dasselbe lässt sich auf die total nervenden und uninteressanten Figuren-Zeichnungen übertragen. Die nerven sehr, der Humor ist zum Fremdschämen und das Schauspiel von fast alle Beteiligten stark optimierungswürdig. Viel Luft nach oben. Da hilft auch ein Cartoon-Vorspann oder Country-Musik nicht, die Sache zu verbessern. Teilweise kam 2001 Maniacs Stimmung auf.

 

Das einzig gute ist die Tatsache, dass der Film für einen FSK16-Streifen relativ blutig ausgefallen ist. Vor allem im letzten Viertel gibt es doch immerhin einige hübsch blutige, handgemachte und sehenswerte Splatter-Szenen zu sehen inklusive innovativer Tötungsszenen. Ich denke da an den Kopfschuss à la Bad Taste oder die Kettensägen Szene. Aber guter Gore, zudem nur vor und im Finale, haben einen Film noch nie besser gemacht.

 

Fazit: Eigentlich nicht wirklich zu empfehlen. Ausgelutscht, lahm und uninteressant. Ein 08/15 Fun-Splatter von vielen…

 

Infos:

 

O: Dead & Breakfast

 

USA 2004

 

R: Matthew Leutwyler

 

D: Bianca Lawson, Ever Carradine, Brent David Fraser, David Carradine

 

Laufzeit der US-DVD: 87:52 Min.

 

Neusichtung am: 01.02.22

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Anchor Bay vor = durchschnittliche Bild- und sehr gute Tonqualität, Uncut, Extras. O-Ton, keine Subs. In D von Koch Media auf DVD zu haben (Deutsch/Englisch mit deutschen Subs, Uncut mit FSK16). Eine Blu-Ray scheint es noch nicht zu geben (Stand: Feb. 2022).

Dienstag, 22. März 2022

Update

Neue Reviews


Zu Ehren von Akira Takarada, der am 14.03.22 verstarb (RIP), gab es Neusichtungen zu zwei Godzilla-Filmen und somit neue Reviews zu:



- Mothra Vs. Godzilla

- Godzilla: Final Wars 

 

 


 

 

 

Godzilla: Final Wars Review

NIFFF 2005 Special

Godzilla: Final Wars

Story:

 

Aliens (u.a. Kazuki Kitamura, Tak Sakaguchi) wollen die Erde übernehmen und schlüpfen in die Körper von wichtigen Persönlichkeiten (Akira Takarada, Kumi Mizuno). Zudem kontrollieren die Aliens diverse Monster, mit welchen sie die Menschen erpressen. Eine Sondereinheit (u.a. Masahiro Matsuoka, Kane Kosugi, Don Frye, Jun Kunimura) und Godzilla nehmen sich dem Problem an…

 

Meine Meinung:

 

Gemäss meinem alten Review war Godzilla: Final Wars der erste Film der Godzilla-Reihe, den ich sah. Und zwar bei seiner Europapremiere am NIFFF 2005 in Anwesenheit von Regisseur Ryûhei Kitamura, dessen Versus und Azumi ich nach wie vor (nebst The Midnight Meat Train) zu seinen besten Werken zähle. Andere Filme könnten nach 2. Sichtung aus der Sammlung fliegen (Alive, Sky High, No One Lives, Downrange - Die Zielscheibe bist du!).

 

Leider überzeugt auch Godzilla: Final Wars nicht mehr wie damals am NIFFF. Die Euphorie ist gewichen, mein Film-Charakter hat sich verändert und inzwischen habe ich die alten Godzilla-Filme und andere klassische Kaijus (Mothra, Giganten der Vorzeit, The 6 Ultra Brothers vs. the Monster Army, Agon, The Space Amoeba) aus Japan oder aus anderen Ländern (Mars Men, King of Dinosaurs, The War God, King of Snake, Pulgasari, Flying Dragon Attacks, Fairy and the Devil) kennen und lieben gelernt. Und diese sagen mir einfach mehr zu als neue, moderne Filme mit CGI Effekten.

 

Godzilla: Final Wars ist mir im Vergleich zu älteren Kaijus zu modern, die Effekte teilweise zu billig und schlecht (CGI). Dies trifft natürlich nicht auf alle Effekte zu und löblich ist, dass, vor allem in den Nahaufnahmen, noch immer Schauspieler in Gummikostümen stecken und die Monster von Menschen gespielt werden. Die ganzen Monster bekommen aber mehrheitlich viel zu wenig Screentime, um allen Geschöpfen, die im Film zu sehen sind, gerecht zu werden. Zudem gibt es auch einige unschöne CGI Szenen, welche die Monster von weit entfernt zeigen.

 

Mit zwei Stunden ist der Film auch zu lang geworden, zumal Godzilla erst nach 70 Min. so richtig wüten darf und die (teilweise doofen) Figuren erhalten teilweise zu viel Platz. Schön ist, dass auch Akira Takarada, Star des Original-Godzilla, wieder mit von der Partie ist. Er spiele in vielen Filmen von Toho mit, z.B. in Half Human oder Latitude Zero. Nebst Takarada ist auch mit Kumi Mizuno ein Alt-Star dabei. Sie spielte auch in vielen klassischen Filmen mit (Gorath, Matango).

 

Ansonsten wirken viele Jung-Darsteller, die mir wenig sympathisch waren, mit. Sänger, Martial Arts-Darsteller (Kane Kosugi) oder auch westliche Namen (Don Frye) die ich nervend fand. Tak Sakaguchi, Star aus Versus, fiel mir nicht auf und Jun Kunimura (The Wailing, Manhunt) gibt eine unbedeutende Nebenrolle ab, während Kazuki Kitamura (Ley Lines, The Raid 2, Blade of the Immortal) mit seinem Overacting teilweise unfreiwillig komisch wirkte.

 

Der Vorspann ist optisch cool und mit der Original-Musik von Akira Ifukube ausgestattet. Danach drückt jedoch Ryûhei Kitamura dem Werk seinen Stempel auf und das Godzilla-Feeling vergeht teilweise. Die neue Musik ist uninteressant, die Action-Szenen nicht der Rede Wert und der Charme der alten Filme, ist verflogen. Schade! Da schaue ich mir doch lieber, wieder und immer wieder, die alten Godzilla-Filme an! Die gefallen mir einfach klar besser! Ich denke, dass ich auch bei anderen neueren Godzilla Filmen so empfinden werde (Godzilla Against Mechagodzilla und Co.)...

 

Gefolgt von: Shin Godzilla

 

Infos:

 

O: Gojira: Final wars

 

Japan, China, Australien, USA 2004

 

R: Ryûhei Kitamura

 

D: Kazuki Kitamura, Masahiro Matsuoka, Kane Kosugi, Akira Takarada, Kumi Mizuno, Don Frye, Tak Sakaguchi, Jun Kunimura, Koichi Ueda

 

Laufzeit der US-DVD: 125:08 Min.

 

Gesehen am: NIFFF 2005 / Neusichtung: 21.03.22

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Sony vor = Uncut, durchschnittliche Bild- und Tonqualität, O-Ton (90% Japanisch, 10% Englisch) mit englischen Subs (für jap. Passagen). Gibt es in Deutschland auf Blu-Ray (Splendid).