Weird Story
Story:
Ein Tyrann und böser Kung Fu Meister namens Mu-sang wird 20 Jahre nach seinem Tod durch die Zauberin Hwang-nyeo wieder zum Leben erweckt. Auf der Suche nach einem Spiegel gehen sie über Leichen. Auf ihrer Suche steht ein Kloster nach dem anderen auf ihrer Liste. Drei Schüler machen sie zum Wudang-Tempel auf, um den Spiegel zuerst zu finden…
Meine Meinung:
Aka Shaolin vs. Black Magic. Weird Story ist ein südkoreanischer Eastern und Mix aus Black Magic- und Kung-Fu Inhalten. Die Chance ist vorhanden, dass auch Geld aus Taiwan oder Hong Kong in die Produktion floss und/oder es ggf. pro Land auch unterschiedliche Fassungen mit unterschiedlichen Szenen und unterschiedlichem Cast gibt. Das kann ich aber nur vermuten, jedoch nicht bezeugen da der Film selten und unbekannt scheint. Je nach Quellen werden auch unterschiedliche Veröffentlichungsdaten angegeben. 1983 erscheint mit hingegen realistischer als 1976.
Je nach Datenbanken führte Wu Chia-Chun und Choi Dong-joon (The Prince of Dragon King) Regie. Den Plot korrekt wiederzugeben, fiel nicht einfach, da keine englischen Subs. Zudem kannte ich keine der Stars. Ich sah mir die koreanische Originalversion an. Der Film war alles in allem sehr solide und dank der kurzen Laufzeit von nur ca. 70 Min. sehr kurzweilig. Dass es sich um eine südkoreanische Produktion handelt, sieht man dem Film an. Das liegt zum einen an der Natur Südkoreas und den mehr bunten Kleidern, die die Figuren tragen. Nur die Mönche erinnern ans HK und Taiwan Kino der damaligen Zeit.
Im Grossen und Ganzen wird mehrheitlich auf Klamauk verzichtet, wobei es dennoch einzeln Momente gibt, die den Film lustig machen wollen, aber stattdessen Szenen ausbremsen und ihren ihre Ernsthaftigkeit nehmen. Obwohl es schwarze Magie und magische Zaubereien im Film zu sehen gibt, sind diese Szenen, einmal mehr im Vergleich zu den Kollegen aus Hong Kong und Taiwan, verhältnismässig unspektakulär und vor allem harmlos. Dennoch eine nette Zugabe für einen Kung Fu Film. Die Kampfszenen sind durch und durch solide. Der Cast besteht aus Namen wie Wang Ryong (The Undertaker in Sohwa Province), Yu Kuo-Tung (Shaolin Temple Strikes Back), Kong Wan-Hsing (Lucky Seven 2), Chiang Ching-Yen (Butcher) oder Im Eun-Joo (Fearless Hyena Part II).
Fazit: Kein Kracher, aber solider Kung Fu Film aus Südkorea!
Infos:
O: Gwimun gidam, Gwimungidam, Xiao He Shang Zhuo Yao, 小和尚捉妖, 귀문기담 (je nach Quelle)
Taiwan, HK, Südkorea (je nach Quelle), 1976, 1983 (je nach Quelle)
R: Wu Chia-Chun, Choi Dong-joon (je nach Quelle)
D: Wang Ryong, Kim Yu-haeng, Yun Do-ee, Lee Eun-suk, Park Yeong-suk, Choe Gyeong-hui
Laufzeit der südkoreanischen VHS: 72:00 Min. (inklusive einer kleinen Werbeunterbrechung)
Gesehen am: Nov. 2026
Fassungen: Mir lag die VHS von Dae Yeong Video Production
Co. aus Südkorea vor = Koreanische Originalversion in Koreanisch, ohne Subs,
Vollbild (Originalbildformat wäre 2,35:1), mässige bis zu dunkle Bildqualität. Andere
Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Nov. 2026).

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen